Samstag, 22. September 2018
-   ZUKUNFTSFRAGEN

George Milojcic und Yvonne Dyllong

Erneuerbare Energien – insbesondere Wind und Photovoltaik (PV) – brauchen Partner, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Jederzeit verfügbare und flexible Wärmekraftwerke müssen einerseits häufig die gesamte Nachfrage decken. Andererseits muss schnell auf Angebotsänderungen von Wind- und PV-Anlagen sowie Nachfrageänderungen reagiert werden. Die Maßstäbe, um Wärmekraftwerke zu beurteilen, sind Flexibilität – dazu gehören Lastgradienten und Mindestlast – sowie Wirtschaftlichkeit und CO2-Emissionen. Ein sachgerechter Vergleich von Kohlen- und Gaskraftwerken muss deshalb den Betrieb bei Nenn- und Mindestlast unterscheiden.

Eine wichtige Priorität der Europäischen Union ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Ausbau der industriellen Basis. Gleichzeitig sind die Ambitionen der EU im Klimaschutz sehr hoch. Dennoch gibt es von einigen Seiten Bestrebungen, das THG-Minderungsziel von 40 % bis 2030 weiter zu verschärfen. Insbesondere werden Eingriffe in den Emissionshandel gefordert, die u. a. eine Löschung von CO2-Zertifikaten vorsehen. Solange jedoch kein global einheitlicher Preis für CO2 existiert, bleibt der durch den Klimaschutz hervorgerufenen Kostendruck für die europäische Industrie im internationalen Wettbewerb bedrohlich.

Special zum Thema Zukunftsfragen 7/2016

Das 5seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

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