
Schwerpunkt unserer Ausgabe Dezember 2011 ist das Thema ENERGIESPEICHER
Lesen sie hierzu:

Michael Beer Matthias Popp Speicher für sicheren Strom aus Wind und SonneWelche Erzeugungsstruktur zu einer möglichst nachfragegerechten regenerativen Stromproduktion führt und welcher Ausgleichsbedarf verbleibt, um eine sichere Versorgung mit volatilen Energien gewährleisten zu können, war bisher eine offene Frage. Mit einer aktuellen Forschungsarbeit wird diese Lücke geschlossen und aufgezeigt, dass sich Ringwallspeicher als geotechnische Speicherlösung für große Kapazitäten anbieten. Sie wären in der Lage, einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung des Ausgleichsbedarfs zu leisten. Wolfgang Frenzel KWK und Speicherung: Leistungsoptimum mit nachhaltiger WirkungÖkologisch und ökonomisch effizient: Ein bisher einzigartiges Heizkonzept ermöglicht eine flexible Anpassung an die Strompreise und einen überdurchschnittlichen Wärmenutzungsgrad. Grundlage hierfür ist eine besonders innovative Verknüpfung bekannter Wärmetechnologien in einem Blockheizkraftwerk, das Wärmespeicher und bisher häufig vernachlässigte Abwärmequellen nutzt. Hierdurch lassen sich zuvor ungenutzte Synergien zwischen den einzelnen Technologien heben und Kosteneinsparungen realisieren. Gerd Eisenbeiß Solares Methan und Power to Gas – kritische AnmerkungenDie Idee, überschüssigen erneuerbaren Strom nicht nur als Wasserstoff, sondern auch als Methan zu speichern, wird von einer beachtlichen Allianz von Firmen und Instituten in beeindruckender Weise vorangetrieben. Hierzu ein paar konstruktive Fragen und kritische Anmerkungen, die im Übrigen in Teilen auch schon den Wasserstoff-Visionären früherer Jahrzehnte gestellt werden mussten.
Außerdem in dieser Ausgabe:
Meike Verhoeven
Portfoliomanagement: Simulationen machen Risiken transparentDie dynamische Entwicklung der Energiemärkte und volatile Preise machen die Steuerung von Energieportfolien, Kraftwerken und Gasspeichern immer anspruchsvoller. Zugleich wächst die Notwendigkeit, Preisrisiken noch zuverlässiger und detaillierter zu erkennen und zu beherrschen. Traditionelle Methoden des Risikomanagements stoßen dabei an ihre Grenzen. Neue finanzmathematisch basierte Analysewerkzeuge bieten hierzu die notwendige Unterstützung im Managementalltag. Volatile Strom- und Gaspreise bergen für alle Player im Energiemarkt Ertragsrisiken, bieten aber auch Gewinnchancen. Energieversorger stehen in einem besonders komplexen Spannungsfeld. Ihre Portfolien können mehrere Commodities (Strom, Gas, Kohle, Öl, Währungen, CO2-Zertifikate) und eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und Assets (Spot- und Terminkontrakte, flexible Bezugs- und Lieferverträge, Kraftwerke und Speicher, usw.) umfassen. Besonders anspruchsvoll ist das Risikomanagement für ein Unternehmen, das bspw. neben dem Strom- und Gasvertrieb ein Gaskraftwerk betreibt und eine Gasspeicherscheibe bewirtschaftet.
Bei dieser Konstellation stellen sich viele Fragen: Strom kaufen oder selbst erzeugen? Überschüssiges Gas speichern, im Kraftwerk verstromen oder veräußern? Ein vielschichtiges Portfolio bietet zwar ein hohes Maß an Flexibilität und zahlreiche Optionen, erfordert jedoch auch eine besonders intelligente Steuerung, wenn Chancen und Risiken optimal ausbalanciert werden sollen.
Zentraler Betrachtungsgegenstand jeder Risikoabschätzung im Energiemarkt sind die ...
Die vollständigen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen". Diese können Sie hier bestellen.
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