Sonntag, 2. August 2015 Schriftgröße
Anzeige
Personalforum Energie

 

-   In eigener Sache


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im App- und Google Play Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo auf Keosk.de. 

 

Get it on Google Play
Kombi-Abo Print+Online

„et“-Online auf Keosk.de

 


-   Meldungen

Für Stadtwerke birgt die Digitalisierung viele Chancen, aber auch Risiken. Daten müssen nutzbar gemacht und zu neuen datengetriebenen Geschäftsmodellen entwickelt werden. Kooperationen und Partnerschaften können helfen, die Zukunft gemeinsam zu meistern. Neue Wettbewerber stehen in den Startlöchern, um den Energiemarkt und die Kundenschnittstelle mit innovativen Produkten zu erobern. Stadtwerke sollten daher ihren Vertrauensvorsprung nutzen und Marketing- und Vertriebsstrategien den neuen Kundenanforderungen anpassen.

Anzeige

-   Zukunftsfragen

Neben dem Statistical Review, der umfassende, objektive und globale Daten über die Weltenergiemärkte enthält, veröffentlicht BP jährlich den Energy Outlook 2035. Darin wird aus Sicht des global agierenden Energieunternehmens die wahrscheinliche Entwicklung der Energiemärkte bis 2035 dargestellt. Für den Zeitraum zwischen 2013 und 2035 erwartet BP aktuell einen Anstieg des globalen Primärenergieverbrauchs in Höhe von 37 % bzw. einen durchschnittlichen Anstieg von 1,4 % pro Jahr. Interessant ist die Entwicklung der relativen Anteile der einzelnen Energieträger.

-   Topthema

Ingmar Kohl, Thomas Edelmann, Jasper Boehnke und Philipp Rubner

Die Wärmeversorgung in Deutschland hat eine lange Tradition und ist, vor allem in Verbindung mit der Produktion von Strom und Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), besonders effizient und ökologisch wertvoll. Die Entwicklung der Strompreise stellt dieses facettenreiche Geschäftsfeld jedoch vor ganz besondere Herausforderungen, die ungleich komplexer sind als bei der reinen Strom- oder Gasversorgung. Insbesondere zur wirtschaftlichen Stabilisierung sind Effizienzsteigerung und Kostensenkung unabdinglich. Ebenso aber sind die Versorgungskonzepte weiterzuentwickeln, und es muss versucht werden, mehr Transparenz in die Wärmegestehungskosten zu bringen. Wenn dies gelingt, kann sich das Geschäftsfeld Fernwärme auch in Zukunft lohnen – für Unternehmen und die Umwelt.

-   Weitere Themen

Moritz Bonn und Götz Reichert

Aufgrund des andauernden militärischen Konflikts in der Ostukraine haben sich seit 2014 die politischen Spannungen zwischen Russland und der EU erheblich verstärkt. Dies betrifft insbesondere die mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten, die derzeit im hohen Maße von Gaslieferungen aus Russland abhängen. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Strategie zur Energieunion angekündigt, Optionen für einen freiwilligen gemeinsamen Gaseinkauf in der EU zu prüfen. Vorliegend werden die Ausgangslage, mögliche ökonomische Folgen und wettbewerbliche Bedenken erläutert.

Sven Vogel, Oliver Stumpp und Sabine Pelka

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat am 9.2.2015 Eckpunkte für das seit Jahren angekündigte und von der Branche dringend geforderte „Verordnungspaket Intelligente Netze“ vorgelegt. Die im Papier aufgeführten sieben Eckpunkte zur „Rollout-Verordnung“, „Messsystemverordnung“ und „Datenkommunikationsverordnung“ liefern erste Einblicke in konkrete Planungen des Ministeriums. Diese werden vorliegend dargestellt und um einen alternativen Lösungsvorschlag ergänzt.

Die Leitlinie zur Integration der europäischen Spotmärkte

André S. Estermann, Christoph Jachmann, Rene Müller und Tobias Weißbach

Die Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement („Capacity Allocation and Congestion Management“, CACM-Leitlinie) tritt mit der Zustimmung aller EU-Mitgliedstaaten im August in Kraft. Sie gibt mit sofortiger Wirkung, jedoch mit unterschiedlichen Umsetzungsfristen, einheitliche sowie verbindliche Regeln für alle Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), Börsen und Marktteilnehmer im europäischen Stromsektor vor. Zentrales Element ist die vollständige Kopplung der europäischen Elektrizitätsmärkte im Zeitbereich des vortäglichen sowie des untertäglichen Handels. Die deutschen ÜNB haben an der Entwicklung der Leitlinie verantwortlich mitgearbeitet. Eine zukünftig weiterhin aktive Abstimmung des Umsetzungsprozesses und der Dialog mit den Marktteilnehmern und Regulatoren hinsichtlich der auszuarbeitenden Detailregelungen sind Erfolgsbausteine, um eine Balance zwischen der Integration erneuerbarer Energien, den Anforderungen des wettbewerblichen Großhandelsmarktes, dem sicheren grenzüberschreitenden Netzbetrieb sowie den Bedürfnissen der Endkunden sicherzustellen.

Christian Hey

Im April 2015 hat die staatliche französische Energieagentur ADEME eine Studie zu den Potenzialen und Kosten eines Strommixes aus 100 % erneuerbaren Energien in Frankreich veröffentlicht. Die Szenarien bestätigen für Frankreich den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand: Die Vollkosten eines Systems, das vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt ist, liegen nicht über denen eines konventionellen Energiemixes, auch wenn man Speicher- und Netzausbaukosten berücksichtigt. Die Versorgungssicherheit kann selbst unter dauerhaft extrem ungünstigen Wetterbedingungen zu jeder Zeit gewährleistet werden.

Suche

Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 8/2015
Schwerpunkt: Wärmeversorgung
Netze/Smart Grids: Die Leitlinie zur Integration der europäischen Spotmärkte
Wärmemarkt: Fernwärme, quo vadis? Technischer und ökologischer Wandel
Erdgas: Gemeinsamer Gaseinkauf: Senkung der Abhängigkeit von Russland
mehr...
Anzeige
 
etv Energieverlag GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49(02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB