Sonntag, 7. Februar 2016 Schriftgröße
-   Meldungen

Die Wucht der Digitalisierung hat die EVU erfasst. Sie ist Bedrohung und Chance zugleich – und deshalb neben der Energiewende das Top-Thema der deutschen Energiewirtschaft. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat knapp 120 deutsche EVU zu ihrem Grad der Digitalisierung und zu ihren Schwerpunkten befragt. Somit zeigt die Studie „Deutschlands Energieversorger werden digital“ den aktuellen Digitalisierungsstand der Branche.

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-   Zukunftsfragen

Knut Kübler

Die Energiegeschichte in Deutschland zeigt, dass die „staatlichen Energieprognosen“ bei dem vorhandenen Wissen, unter den jeweiligen Rahmendaten und den politischen Konstellationen in ihren Grundlinien nachvollziehbar waren. Sie folgten dem Zeitgeist. Heute wissen wir, dass viele dieser Prognosen die Politik in eine falsche Richtung gelockt oder getrieben haben. Auch augenscheinliche Plausibilität kann in die Irre führen. Die Erfahrung, dass sich die Welt oft anders entwickelt als Prognostiker erwarten, mahnt zur Vorsicht und weist darauf hin, dass kluge Energiepolitik immer auch auf ein angemessenes Maß an „Wendigkeit“ achten sollte. „Wendigkeit“ bezeichnet damit die grundlegende Fähigkeit der Politik, auf neue Daten und Fakten zu reagieren, auch wenn dadurch bisherige Planungen berührt werden.

-   Topthema

Dennis Kloster und Daniel Hoang

Mit der Energiewende in Deutschland wurde in vielen Bereichen der Energiewirtschaft ein dynamisches Wettbewerbsumfeld geschaffen. Energieversorgungsunternehmen sind mit der Aufgabe konfrontiert, sich an neue politische, soziale, technologische und wirtschaftliche Gegebenheiten anzupassen und sich unter diesen Voraussetzungen strategisch neu auszurichten. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Quantifizierung möglicher Geschäftsfelder zu, die durch eine Berechnung sog. „Profit Pools“ erfolgt. Anhand einer Analyse des Marktes für Wärmeerzeugung im Haushalt lässt sich das Anwendungspotenzial von Profit Pools in der Energiewirtschaft herausarbeiten.

-   Weitere Themen

Stefan Lautenbacher, Christoph Riechmann und Nadja Trhal

Der Wärmemarkt macht etwa 40 % des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland aus und verursacht rund 20 % des CO2-Ausstoßes. Die Politik setzt ehrgeizige Klimaschutzziele und fördert die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich mit Programmen wie dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm (KfW-Förderung) und dem Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Dennoch sind über 70 % der zentralen Wärmeerzeuger unzureichend effizient und modernisierungs- sowie 24 Mio. Wohneinheiten energetisch sanierungsbedürftig. Dies wird teilweise dadurch verursacht, dass Endkunden im Vergleich zur politischen Ambition zu langsam in ihrem Handeln sind, selbst wenn sie mit effizienteren Wärmeerzeugern aus einzelwirtschaftlicher Sicht finanzielle Einsparungen erzielen könnten. Verhaltensökonomische Ansätze können helfen, das Effizienzpotenzial sehr kostengünstig zu erschließen.

Alexander Mengelkamp, Alois Kessler, Philipp Riegebauer und Dieter Oesterwind

Das weltweite theoretische Potenzial der Meeresenergie ist sehr hoch und überschreitet den derzeitigen weltweiten Stromverbrauch um ein Vielfaches. Um dieses Potenzial technisch nutzbar zu machen, gibt es heute zahlreiche Konzepte. Neben einigen fortschrittlichen, vielversprechenden Anlagen finden auch innovative Neuentwicklungen ihren Platz. Es gibt jedoch auch Projekte, die aufgrund technischer Defizite abgebrochen werden mussten. Dieser Artikel gibt einen Einblick in den Stand der Technik und aktuelle Trends.

Elektromobilität: Nutzen der Abschalt- und Steuerbarkeit von Ladevorgängen aus Verteilnetzbetreiber-Sicht

Michael Westerburg, Tanja Koch, Enno Wieben, Christian Linke und Melanie Niemeyer

Der mittelfristig zu erwartende Zuwachs an Elektrofahrzeugen kann zu einer starken Zunahme der Netzbelastung führen. Insbesondere wenn die Ladevorgänge ohne Steuerungsmöglichkeit durch den Netzbetreiber erfolgen, kann die Aufnahmekapazität bestehender Niederspannungsnetze bereits bei wenigen Elektrofahrzeugen erreicht sein. Der Artikel beleuchtet den Nutzen verschiedener Steuerungsvarianten von Ladevorgängen im Hinblick auf die Vermeidung eines ansonsten ggf. notwendigen Netzausbaus. Bereits durch einfache Abschaltmöglichkeiten lassen sich signifikante Steigerungen des Integrationspotenzials für Elektrofahrzeuge erreichen.

Thomas Isenburg

In Sachen Energie herrscht Mangel in Ägypten. Zu spüren bekam das die Bevölkerung besonders im Jahr 2014, als der Strom auch im Regierungsviertel der afrikanischen Metropole Kairo häufig für längere Zeit ausfiel. Während die Reserven an fossilen Rohstoffen in dem Land zu Neige gehen, wächst gleichzeitig die Bevölkerung und deren Energiebedarf. Eine Weichenstellung für die Energieversorgung in dem nordafrikanischen Land ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Frühjahr 2015, mit dem große Zukunftschancen verbunden sind.

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