Donnerstag, 28. April 2016 Schriftgröße
Anzeige
Deutscher Solarpreis

-   Meldungen

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie will auch in den kommenden Jahren kräftig in die Erneuerbaren und KWK investieren. Nachdem das Unternehmen bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 470 Mio. € einen Investitionsrekord in seiner Unternehmensgeschichte erzielt hat, sollen weitere 3 Mrd. € in den Ausbau der erneuerbaren Energien und in die Stärkung der Energieeffizienz sowie die Modernisierung und Pflege der bestehenden Netze und Anlagen fließen.

-   Zukunftsfragen

George Milojcic

Die Kohlenverstromung bewegt sich in Deutschland in einem Korridor, der – was gerne übersehen wird – umfassend mit den Zielen der Energiewende kompatibel ist. Vor dem Hintergrund der unsicheren geopolitischen Lage ist die heimische Braunkohle ein wichtiges Element der energiewirtschaftlichen Stabilität für Deutschland. Neben den bekannten Attributen der sicheren Verfügbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit und der großen regionalwirtschaftlichen Bedeutung ist Flexibilität zu einem Kennzeichen der Braunkohle geworden. So wie die Dinge liegen, kann der vorgesehene Umbau der Energieversorgung in Deutschland nur mit der Kohle gelingen. Insofern ist für die energiepolitische Debatte wichtig, auch einmal über den Beitrag der Kohle zur Transformation der deutschen Stromversorgung zu sprechen.

 

 

-   Topthema

Carsten Saldenholz

Mit dem Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende wird ein neues Gesetz anstatt eines Verordnungspakets geschaffen, mit dem die Messwerterhebung und Messwertverteilung zwischen den Marktrollen Verteilnetzbetreiber (VNB), Bilanzkoordinator (Biko), Bilanzkreisverantwortlicher (BKV) und Lieferant neu geregelt wird. Eine Betrachtung des aktuellen Stands des Gesetzgebungsverfahrens zeigt, dass im Hinblick auf die Aufgabenverteilung bei der Bilanzierung von VNB und Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) noch Klärungsbedarf besteht.

-   Weitere Themen

Frank Holtrup

Die Rolle der Industrie in Deutschland für das Demand Side Management (DSM) als Beitrag zur Energiewende wird überschätzt. Während das Grünbuch der Bundesregierung von einem Potenzial von 5 bis 15 GW ausgeht, legen eigene Berechnungen und andere Studien kurz- bis mittelfristig ein Potenzial von nur ca. 3 GW nahe. Die Kosten für das DSM werden in den meisten Studien stark vereinfacht und unterschätzt. Für die fixen Kosten werden nur die Kosten für eine Anbindung zum Datenaustausch zugrunde gelegt, für die variablen Kosten nur die Marge der nicht produzierten Produkte. Diese Veröffentlichung schätzt am Beispiel der Chlorherstellung qualitativ ab, welche zusätzlichen Kosten tatsächlich beim DSM anfallen.

Heiner Lütjen und Carsten Schultz

Während viele Stadtwerke aufgrund abnehmender Profitabilität in allen Wertschöpfungsstufen große Herausforderungen zu bewältigen haben und zum Teil sogar betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausschließen, scheint es anderen Stadtwerken im schwierigen Energiemarkt zu gelingen, Profitabilität und Umsatz zu steigern. Dies kann unter der Voraussetzung gelingen, dass Unternehmen konsequent auf Innovation, stärkere Kundenorientierung und die Entwicklung neuer Dienstleistungen ausgerichtet werden. In einer Studie des Instituts für Innovationsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde die Entwicklung innovativer Dienstleistungen von Stadtwerken untersucht, Aktivitätsmuster identifiziert und Handlungsmaßnahmen abgeleitet.

Günstige erneuerbare Energien durch Ausschreibungen – Deutschland und Chile im Vergleich

Stephan Remler

Die Bundesregierung stellt die Förderung von größeren Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf ein Ausschreibungssystem um. Erste Erfahrungen wurden im vergangenen Jahr mit drei PV-Ausschreibungen gesammelt. Zeitgleich sorgte ein technologieoffenes Bieterverfahren in Chile für Aufsehen, bei der alle Erzeugerarten zugelassen waren, aber ausschließlich erneuerbare Energien-Projekte die Zuschläge für Stromlieferverträge gewonnen haben. Der direkte Vergleich der sehr unterschiedlichen Modelle zeigt, dass Ausschreibungen generell zu einer Senkung der Angebotspreise für größere Erzeugungsanlagen führen können.

Der jüngste Weltklimagipfel im letzten Dezember gilt als neuer Anker in der unruhigen See der internationalen Politik. Was waren aus der Sicht einer Nichtregierungsorganisation (NGO) wie dem WWF die positiven und negativen Aspekte? Und was bedeutet „Paris“ für die Klimapolitik, insbesondere die europäische. Darüber sprach „et“ mit Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz, WWF Deutschland.

-   Abo? Wie geht's


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im App- und Google Play Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo auf Keosk.de. 

 

Get it on Google Play
Abo Print/Online abschließen

Für Digital-Abonnenten: Zugang zur „et“-Online

 

Suche

Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 4/2016
Schwerpunkt: Smart Data
Zukunftsfragen: Beitrag der Kohle zur Transformation der Stromversorgung
Digitalisierung: Auswirkungen auf Netzbetreiber; Powerline-Datenkommunikation
Flexibilität: Demand Side Management – Potenziale der energieintensiven Industrie
mehr...
Anzeige
 
etv Energieverlag GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49(02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB