Freitag, 6. März 2015 Schriftgröße
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-   In eigener Sache


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

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-   Meldungen

Ein Verzicht auf globales Wirtschaftswachstum wäre ein teurer Weg zur Verminderung des Klimawandels: Die Vermeidung des Ausstoßes von einer Tonne CO2 würde dann beinahe 2 000 € kosten, statt wie derzeit, im Rahmen des Emissionshandels, nur etwa 5–10 €. Kosteneffiziente Emissionsreduktion kann dagegen helfen, andere gesellschaftliche Ziele zu erreichen, selbst wenn Wirtschaftswachstum an sich kein Ziel ist. Empfehlenswert sei daher, sich von der Wachstumsdebatte zu lösen und Wohlstand neu zu definieren – so die Kernergebnisse der aktuellen Studie „Green growth, degrowth, and the commons“ von Michael Jakob und Ottmar Edenhofer vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Sie ist jetzt in der Fachzeitschrift „Oxford Review of Economic Policy“ veröffentlicht worden.

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Epcon 2015

-   Zukunftsfragen

Knut Kübler

Manche glauben, man könne die Herausforderungen der Energiewende an der Stromrechnung ablesen. Mehr versteht man, wenn man gleichzeitig auf den Lohnzettel schaut. Nachdem sich Beschäftigte über Jahrzehnte daran gewöhnt haben, immer kürzer für eine Kilowattstunde zu arbeiten, müssen sie seit einiger Zeit wieder länger tätig sein; mittlerweile sogar fast so lange wie zuletzt Anfang der 1970er Jahre. Da der Preis für Strom in Deutschland seit Jahren deutlich schneller als das Einkommen steigt, kann man gut verstehen, wenn die Skepsis vieler Verbraucher gegenüber der Energiepolitik wächst.

-   Topthema

Jens Büchner, Vigen Nikogosian und Susanne Dornick

Die Diskussion um das künftige Marktdesign ist in aller Munde. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im letzten Herbst vorgelegte Grünbuch zum Strommarkt regt die Einführung einer Kapazitätsreserve an. Eine aktuelle Studie beschreibt erstmals die Ausgestaltungsoptionen dafür („Fangnetz“). Anders als die Netzreserve, die bereits heute zur Beseitigung von Netzengpässen genutzt wird, soll die Kapazitätsreserve die Versorgungsengpässe bzw. Erzeugungsdefizite abfangen. Sie soll erst dann eingesetzt werden, wenn alle anderen systemstützenden Maßnahmen ausgeschöpft sind und ein kontrollierter Lastabwurf droht.

-   Weitere Themen

Michael Pahle

Die Frage nach der richtigen Strategie bzw. geeigneten Instrumenten zur Umsetzung der Energiewende bleibt ein Streitpunkt. Kern der Kontroverse ist der Ansatz: Soll die Strategie in erster Linie aus den aktuellen Gegebenheiten (Startpunkt) entwickelt – oder aus den zu erreichenden Zielen (Endpunkt) abgeleitet werden? Ein Brückenschlag könnte darin bestehen, den Start- und Endpunkt mit Blick auf das langfristige Ziel „Klimaschutz“ zu verbinden. Dann zeigt sich, dass sich die Förderung erneuerbarer Energien und CO2-Bepreisung als zentrale Instrumente der Energiewende nicht ausschließen müssen, sondern auch als Sequenz gedacht werden können. Der erste Schritt dafür ist eine weitere Übertragung von Marktrisiken auf die Erneuerbaren durch eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Florian Samweber, Kristin Wachinger, Anika Regett und Simon Köppl

In den letzten Jahren wurde die Energiewirtschaft vor allem durch Diskussionen über den Atomausstieg, den Ausbau der erneuerbaren Energien oder die Rolle privater Energieversorgungsunternehmen geprägt. In jüngster Zeit rückt ein weiteres Thema verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit: der Stromtransport. Dabei geht es vor allem um die Möglichkeiten und Grenzen, ein steigendes regionales Ungleichgewicht von Stromerzeugung und -verbrauch nachhaltig in das bestehende System zu integrieren. Zum Ausgleich der regionalen Ungleichgewichte zwischen Norden und Süden stehen Stromtrassen und deren Alternativen kontrovers zur Diskussion.

Einfluss künftiger Elektromobilität auf städtische Verteilernetze

Moritz Weigand, Michael Agsten, Daniel Beyer, Sven Bohn und Peter Bretschneider

Enorme Fortschritte im Bereich der Batterietechnologie machen es inzwischen möglich, Elektrofahrzeuge (EV) auf den Markt zu bringen, die als Substitut für einen PKW mit einem herkömmlichen Antrieb dienen können – und das nicht nur in Bezug auf die mögliche Reichweite, sondern auch hinsichtlich der Ladezeiten, wie jüngst die amerikanische Firma Tesla Motors mit ihrem Supercharger-Netzwerk zeigte. Ladeleistungen von inzwischen deutlich mehr als 100 kVA sind denkbar bzw. praktisch erprobt. Mit dem Elektrofahrzeug entsteht heute und in Zukunft ein neuer Verbraucher, der möglichst optimal in die Stromsysteme integriert werden muss, ohne die ohnehin schon hohen Investitionskosten im Bereich der Netze noch weiter zu erhöhen. Die gezielte Ausarbeitung von Anwendungsfällen und Simulationen gibt vor diesem Hintergrund eine Einführung in die Problematik des einphasigen Ladens von Elektrofahrzeugen.

Florian Valentin und Hartwig von Bredow

Mit der in den Jahren 2011–2014 stark angestiegenen EEG-Umlage sind die durch die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien entstehenden Kosten in den Fokus der Öffentlichkeit und der Politik geraten. Einen Beitrag zur Senkung der mit der Energiewende verbundenen Kosten erhofft sich der Gesetzgeber unter anderem durch die Ermittlung der Förderhöhe in energieträgerspezifischen Ausschreibungsverfahren. Nach einer ersten Erprobung des neuen Verfahrens in Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen (FFAV) sollen ab 2017 Ausschreibungsverfahren für alle erneuerbaren Energien stattfinden.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 3/2015
Schwerpunkt: Marktdesign
Energiewirtschaft: Entwicklung zentraler Eckdaten für Deutschland 2014
Marktdesign: Option „Fangnetz“, Kapazitätsmarkt – falls ja, welcher? 
Elektromobilität: Einfluss auf Verteilernetze, Geschäftsmodelle öffentlicher Ladeinfrastruktur
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