Donnerstag, 21. September 2017
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-   Meldungen

Die Umwandlung von überschüssigem Ökostrom in grünes Gas kann entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen. Das ist eines der Ergebnisse der Expertenbefragung „Power-to-Gas: Praxis und Potenziale“, die die Nymoen Strategieberatung im Auftrag von Zukunft Erdgas durchgeführt hat.

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-   Hinweis

Sauber erklärt: Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung

Ob etablierter Energiewirtschaftler oder Start-up-Unternehmer, ob Forscher, Berater oder Politiker – heute kommt vermeintlich keiner ohne ein „Geschäftsmodell“ aus. Warum ist das so? Was macht Geschäftsmodelle zu „fleißigen Lieschen“ nicht nur der Betriebswirtschaftslehre, sondern auch der Ingenieure, Volkswirte oder Informatiker?

Prof. Dr. Sabine Löbbe und André Hackbarth vom „Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ (REZ) klären in ihrem soeben erschienen Kompendium zu Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft auf:

  • Was ist ein Geschäftsmodell eigentlich und warum der hype?
  • Ersetzt es die Strategie?
  • Und ist es mehr als die Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten?
  • Welche grundlegenden Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft gibt es?
  • Die beiden Wissenschaftler der Hochschule Reutlingen wissen: Das Geschäftsmodell beschreibt das Prinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es erleichtert durch diese Vereinfachung und Strukturierung die Analyse und Optimierung des bestehenden wie neuen Geschäfts.

Das Kompendium dient dem Praktiker als methodische Basis zur eigenständigen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es beschreibt die wesentlichen Herausforderungen der Energiewirtschaft – von Technologien, Digitalisierung, über sich wandelnden politischen Ziele und Instrumente bis zu neuen Kundenbedürfnissen. Der Wandel erfordert, dass die Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie neue Anbieter, in öffentlichem wie in privatem Eigentum – angesichts erodierender Margen und zunehmendem Wettbewerb erfolgversprechende Wege in die Zukunft suchen. Zusammenfassend werden die Erfolgsfaktoren zur Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen angesprochen.

„Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft: Ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung“ ist den „Reutlinger Diskussionsbeiträgen zu Marketing und Management“ der Hochschule Reutlingen erschienen und kann unter http://bit.ly/reutlinger_diskussionsbeitrag_et
heruntergeladen werden.

-   Zukunftsfragen

Dietmar Lindenberger

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Erreichung von Klimaschutzzielen wird der Beitrag der Kohle zur Energietransformation aus volkswirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Dabei bleibt die ausgewogene Berücksichtigung der energiepolitischen Ziele Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit grundlegend. Vor allem die Bedeutung des Produktionsfaktors Energie für Wertschöpfung und Wohlstand einer Industriegesellschaft und die daraus folgende kritische Wichtigkeit einer gesicherten und wettbewerbsfähigen Energieversorgung sollten nicht unterschätzt werden. In einem zukünftig immer stärker erneuerbar geprägten Energiesystem mit fluktuierender Stromeinspeisung und den damit verbundenen Herausforderungen bezüglich Systemstabilität und Kosten gilt es, volkswirtschaftliche Zielkonflikte immer wieder auf‘s Neue behutsam auszutarieren.

-   Topthema

Gerald Kalny und Helmut Stocker

Digitalisierung bedeutet grundsätzliche und nachhaltige Veränderungen in den Spielregeln unseres Wirtschaftslebens. Für die Energiewirtschaft übernimmt die digitale Transformation die Rolle eines Katalysators der Energiewende. Sie muss in den Energie-Unternehmen auf drei Ebenen – Geschäftslogik, Kerngeschäft und Modelle/Angebote – ansetzen. Dafür konkrete Antworten in der richtigen Balance zwischen Kerngeschäft und neuen Geschäftsansätzen zu finden, ist eine zentrale unternehmerische Herausforderung für Energieversorger.

-   Weitere Themen

Kapil Verma und Harald Gretscher

Weltweit nimmt der Anteil der aus erneuerbaren Energien mit schwankender Verfügbarkeit gewonnenen und in die Stromnetze eingespeisten Strommenge zu. Der schnelle Anstieg des Strombedarfs in vielen Schwellenmärkten führt bei gleichzeitiger Vergrößerung des Anteils der erneuerbaren Energiequellen Sonne, Wasser und Wind zu einer Diskrepanz zwischen dem Energiebedarf vor Ort und der Kapazität des Netzes zur Erfüllung dieses Bedarfs. Gleichzeitig sind Verfügbarkeit und Förderung von Erdgas schnell angestiegen, obwohl in vielen Gegenden die Netz-Infrastruktur zum Gastransport fehlt. Zum Ausgleich dieser Schwankungen wird deshalb flexibler und sauberer Gasmotorentechnologie zukünftig eine weit bedeutendere Rolle zukommen als bisher.

Anton Burger, Michael Kraus und Robert Lauer

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) bestimmt derzeit den generellen sektoralen Produktivitätsfaktor (Xgen) für die dritte Regulierungsperiode. Der Xgen regelt maßgeblich die Höhe der Erlösobergrenze deutscher Strom- und Gasnetzbetreiber – je höher der Xgen, desto niedriger die Erlösobergrenze. Sinn und Zweck des Xgen ist es, die Erlösobergrenze so fortzuschreiben, dass jährliche Erlöse resultieren, wie sie bei einem im Wettbewerb stehenden Unternehmen zu erwarten wären. Wie kann der Xgen bestimmt werden, wenn nur öffentliche Daten verfügbar sind, und wie hoch fällt der Wert dann aus?

Sektorenkopplung als Schlüssel zur erfolgreichen Energiewende: Potenzialanalyse der Kraft-Wärme-Kopplung

Mathies Schiffers, Patrick Waschilowski und Hans-Josef Allelein

Das Thema Sektorenkopplung wird derzeit stark diskutiert und als wichtiger Baustein der Energiewende gesehen. Da die Kopplung zum Verkehrssektor noch Zukunftsmusik ist, wird aktuell insbesondere die Kopplung der Sektoren Strom und Wärme forciert. Durch einen vermehrten Einsatz der effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Technologie kann dieser Schritt umgesetzt werden. Dabei können Potenziale durch eine optimierte Auslegung von Anlagen und Komponenten ausgeschöpft werden. Der folgende Beitrag analysiert (wirtschaftliche) Potenziale bei der Dimensionierung von KWK-Anlagen und Komponenten. Zusätzlich wird der monetäre Mehrwert der Sektorenkopplung untersucht, d. h. die Kopplung des Strom- und Wärmesektors.

Lena Cielejewski, Heike Wetzel und Ines Wilkens

Die regionale Vermarktung von Grünstrom kann ein wesentlicher Baustein für eine dezentrale und bürgernahe Energiewende sein. Eine Befragung von Anbietern regionaler Grünstromprodukte zeigt, dass der aktuelle gesetzliche Rahmen mit der geförderten und sonstigen Direktvermarktung eher die Entwicklung solcher Produkte behindert als sinnvoll unterstützt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Kritikpunkte zeigt die Probleme auf.

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