Donnerstag, 2. Juli 2015 Schriftgröße
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-   In eigener Sache


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im App- und Google Play Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo auf Keosk.de. 

 

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-   Meldungen

Die Energiebranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Neun von zehn Energieunternehmen in Europa gehen davon aus, dass sich der Markt bis 2030 signifikant verändern wird (weltweit: 70 %). Dass die Marktmodelle bereits heute nicht mehr funktionsfähig und Anpassungen dringend notwendig sind, sagen 39 % der europäischen Versorger und 44 % aller Befragten. Weltweit teilen 29 % der Befragten diese Einschätzung. Zu diesen Ergebnissen kommt der 14th Global Power and Utility Survey, für den PwC 70 Führungskräfte aus 52 Energieunternehmen weltweit befragt hat.

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-   Zukunftsfragen

Diana Schumann, Wolfgang Fischer und Jürgen-Friedrich Hake

Die Energiewende und das angestrebte Zusammenwachsen des europäischen Strommarktes erfordern in den kommenden Jahren einen umfassenden Ausbau des deutschen Stromnetzes. Ergebnisse einer repräsentativen Panelbefragung zeigen, wie sich Bürgerinnen und Bürger über den Netzausbau informieren, welchen Informationsquellen sie vertrauen und ob sie sich aktiv an der Gestaltung des Stromnetzausbaus beteiligen. Zudem geben die Befragungsergebnisse darüber Auskunft, wie sich die Bekanntheit, das Wissen und die Einstellungen der Bevölkerung zur Förderung von Schiefergas in den letzten Jahren entwickelt haben.

-   Topthema

Karsten Schatz, Maik Plenz, Stefan Zundel und Kathrin Lehmann

Für eine gelungene Energiewende in Deutschland spielen die städtischen, regionalen und überregionalen Verteilnetze eine zentrale Rolle. Insbesondere die strukturschwachen, weitflächigen Räume machen eine Transformation des deutschen Elektrizitätsversorgungssystems im Rahmen der Energiewende erforderlich, um die Erzeugung aus erneuerbaren Energien (EE) zuverlässig zu den Lastsenken zu transportieren. Ökonomisch spiegelt sich dies in einem ständigen kostenintensiven Aus- und Umbau der Verteilnetze wider. Hinzu kommen weitere Kosten in Form von Arbeitsaufwänden zur einmaligen Implementierung und jährlichen Abrechnung der Vielzahl an EE-Anlagen.

-   Weitere Themen

Weltklimapolitik mit Fokus auf Reduktion der Treibhausgasemissionen erscheint angesichts seit 1990 ständig gestiegener Emissionen dringender denn je. Ein neuer Angelpunkt als Nachfolger des bis 2020 verlängerten Kyoto-Protokolls wird zwar avisiert, die Erfolgsaussichten sind allerdings begrenzt. Andererseits ist die Struktur der internationalen Klimapolitik schon seit Längerem im Umbruch. Der Top-down-Ansatz hat durch eine Art „Klingelbeutelsystem“ Begleitung bekommen. Im sog. „pledge and review“-Verfahren nennen die Länder freiwillige Emissionsreduktionsziele. Danach wird geprüft, ob diese reichen, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen. Ausgehend von einer ökonomischen Sichtweise des Klimaproblems diskutierte „et“ mit drei Mitgliedern ihres Wissenschaftlichen Beirats die Konturen einer anderen globalen Klimapolitik.

Anne Schlichting

Suffizienz ist, neben Effizienz und Konsistenz, eine Strategie zur nachhaltigen Entwicklung, die in der jüngsten Vergangenheit in der Literatur immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Diese Strategie bezieht sich auf die Einsparung von materiellen und energetischen Ressourcen durch verändertes Nutzungsverhalten in unterschiedlichen Lebensbereichen und -sphären. Einen Bereich, in dem durch veränderte Verhaltensweisen sowohl materielle als auch energetische Ressourcen eingespart werden können, stellen die privaten Haushalte dar. Die hier vorgestellten Ergebnisse einer quantitativen Befragung zeigen Ansatzpunkte für suffizientes Verhalten in privaten Haushalten auf.

Austesten von regulatorischen Innovationen – das Instrument der Regulatorischen Innovationszone

Dierk Bauknecht, Christoph Heinemann, Marcus Stronzik und Stephan Schmitt

Die Energiewende erfordert vielfältige Innovationen. Dazu gehören technische Neuerungen, aber auch die Weiterentwicklungen der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Um die Umgestaltung im Hinblick auf das energiepolitische Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit ausbalanciert und erfolgreich durchzuführen, wird eine signifikante Transformation der bestehenden Rahmenbedingungen erforderlich sein. Spezifische Rahmenbedingungen können durch das Instrument der Regulatorischen Innovationszone räumlich und zeitlich begrenzt weiterentwickelt und getestet werden.

Thomas Kiefer

Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und Indiens zeigt sich, dass das Modell der ökonomischen Entwicklung auf Basis fossiler Energien an seine Grenzen stößt. Allein in diesen beiden asiatischen Ländern leben über 2,6 Mrd. Menschen, die pro Kopf immer noch viel weniger Energie verbrauchen als die Einwohner der Industrieländer. Angesichts des noch niedrigen Lebensstandards der Bevölkerungsmehrheit ist es verständlich, dass die aufstrebenden Länder sich ihre Entwicklung nicht vorschreiben lassen wollen. Doch zunehmend haben sie ein Eigeninteresse, ihre Emissionen einzuschränken und auch globale Verantwortung zu übernehmen. Von den Industrieländern erwarten die Schwellenländer modernste Technologie, um diese Ziele zu erreichen.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 7/2015
Schwerpunkt: Stromnetze
Strategiegespräch: Eine andere globale Klimapolitik?
Stromnetze: Transaktionskosten, Lastenverteilung, Ausbaualternativen
Energieverbrauch: Ansatzpunkte für suffizientes Verhalten in privaten Haushalten
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