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BDEW Kongress 2014

 

-   In eigener Sache

 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im App- und Google Play Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo auf Keosk.de. 

 

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Nexans- Leistung im Mittelpunkt

 

-   Meldungen

Im Projekt „Supergrid“ forscht das Fraunhofer ISE an der Optimierung und Integration von thermischen Speichern, um die Flexibilität und Effizienz von solarthermischen Kraftwerken zu steigern. Um Strom von Kontinent zu Kontinent zu transportieren, ist jedoch ein zuverlässiger Netzverbund auch vor Ort Voraussetzung.

-   Zukunftsfragen

Erik Gawel, Paul Lehmann, Klaas Korte, Sebastian Strunz, Jana Bovet, Wolfgang Köck, Philipp Massier, Andreas Löschel, Dominik Schober, Dörte Ohlhorst, Kerstin Tews, Miranda Schreurs, Matthias Reeg und Sandra Wassermann

Ungeachtet der weithin geteilten Ziele einer Energiewende in Deutschland sind doch die konkreten Wege dorthin heftig umstritten. Die Einzelmaßnahmen der Energiewendepolitik und ihr Zusammenspiel sowie die Einbettung in den europäischen Kontext sind Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher und öffentlicher Debatten. Insbesondere bei der Förderung erneuerbarer Energien werden vor dem Hintergrund vielfältiger Kritik in Kürze die Weichen für die Zukunft neu gestellt. Eine stimmige Weiterentwicklung der Energiewendepolitik und eine sachgerechte Begleitung durch eine kritische Öffentlichkeit setzen voraus, dass die langfristigen Auswirkungen politischer Entscheidungen in einem komplexen sozio-technischen Energiesystem berücksichtigt werden. Auf Kurzfristeffekte oder ausschnitthafte Problemwahrnehmungen abzielende Politikansätze oder Politikempfehlungen werden dem jedoch nicht gerecht.

-   Topthema

Christoph Brunner

Bei einem hohen Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien ist ein Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen zweckmäßig, um die Systemflexibilität auf der Erzeugungs- und auf der Nachfrageseite zu erhöhen. Dabei ist die Vorteilhaftigkeit der einzelnen Maßnahmen sowohl von der jeweiligen Last- und Erneuerbaren-Situation als auch von den individuellen Besonderheiten und Restriktionen der einzelnen Ausgleichsoptionen abhängig. Das Marktdesign in seiner heutigen Ausprägung ermöglicht bereits in umfangreichem Maße den effizienten Einsatz bestehender Flexibilitätsalternativen. Um den Wettbewerb der verschiedenen Flexibilitätsmaßnahmen auch unter Berücksichtigung der langfristigen Kosten zu ermöglichen, erscheinen Anpassungen des derzeitigen Strommarktdesigns sinnvoll, die über die aktuellen Ansätze zur Ausgestaltung eines Kapazitätsmechanismus hinausgehen.
-   Weitere Themen

Patrick Adigbli und Jan Richter

Die Bundesregierung plant eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und will ihr Konzept bis Ostern vorlegen. Bundesminister Gabriel hat bereits am 17.1.2014 ein erstes Eckpunktepapier veröffentlicht, in dem dargestellt wird, wie das EEG mittelfristig weiterentwickelt werden kann. Die European Power Exchange (EPEX SPOT) und die European Energy Exchange (EEX) begrüßen diese Vorschläge, insbesondere die geplante verpflichtende Direktvermarktung für Neuanlagen. Dennoch stellen die Reformvorschläge nur den ersten Schritt dar, um erneuerbare Energien vollständig in die Strommärkte zu integrieren.

Maria-Rosaria Di Nucci

Bei der Markteinführung von Smart Metering („Roll-out“) sind verschiedene Marktteilnehmer aktiv, wie z. B. Verteilnetzbetreiber, Stromlieferanten, Hersteller von Messgeräten, Regulierer, Verbraucher und in Deutschland auch Messstellenbetreiber. Diese Akteure verfolgen teilweise unterschiedliche Ziele, wodurch sich ein Geschäftsmodell, das Vorteile für alle Stakeholder bietet, nur schwer finden lässt. Auf Basis der Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, insbesondere in Italien, einem Spitzenreiter bei der Einführung von intelligenten Stromzählern, wird im Folgenden diskutiert, welche Faktoren und Politikinstrumente maßgeblich für eine schnelle Markteinführung sind. In Italien wurde seit Juli 2010 Smart Metering mit obligatorischen zeitvariablen Tarifen kombiniert. Vorliegend wird daher der Frage nachgegangen, ob Smart Metering in Verbindung mit den zeitvariablen Tarifen eine Lastverschiebung sowie eine Reduzierung der Stromkosten der Haushalte ausgelöst hat.

Versorgungsautonomie 2.0 durch dezentrale Speicher

Bernhard Weilharter und Moritz Obexer

Privatkunden können durch die Ergänzung ihrer Photovoltaik (PV)-Anlage mit einer Batterie ihren Autonomiegrad verdoppeln. Derzeit ist es zwar noch wirtschaftlicher, die Überschussproduktion in das Netz einzuspeisen, mit sinkenden Batteriekosten und Fördersätzen für PV-Anlagen wird sich dieses Bild aber schon bald umkehren. Bereits in den nächsten fünf Jahren wird so der industrieübergreifende Trend der Dezentralisierung und des Aufbaus horizontaler Strukturen wesentlich zur Neugestaltung der Energieversorgung beitragen. Versorger, die mittelfristig nicht als Ergebnis einer „unkontrollierten“ Versorgungsautonomie 2.0 ihrer Kunden auf die Rolle eines Infrastrukturbereitstellers und Restmengenlieferanten mit deutlich gesunkenen Margen reduziert werden wollen, müssen bereits heute Geschäftsmodelle rund um dezentrale Anlagen- und Speicherclouds und deren intelligente Integration in das Versorgungssystem entwickeln und so aktiv eine dezentrale Versorgungslandschaft im eigenen Interesse gestalten.

Olga Borozdina

Russland nimmt einen führenden Platz im Weltumsatz von Energieressourcen ein und ist zugleich der wichtigste Lieferant von Erdöl und Erdgas für den weltweiten Energiemarkt. Der Brennstoff- und Energiesektor bildet als Instrument der Innen- und Außenpolitik die Grundlage für die gesamte Wirtschaftsentwicklung des Landes. Für die nationale Stabilität Russlands ist es besonders wichtig, die Unternehmen, die Bevölkerung und die Infrastruktur zuverlässig mit Brennstoffen und Strom zu versorgen. Die Versorgungssicherheit hat dabei oberste Priorität. In dem Beitrag wird ein Überblick über bisherige Entwicklungen und Perspektiven des zukünftigen russischen Energiemarktes gegeben.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 4 2014
Schwerpunkt: Strommarkt-Flexibilitäten
Zukunftsfragen: Die Zukunft der Energiewende in Wärmemarkt
Flexibilität: Berücksichtigung im Strommarktdesign, Regelleistungsmarkt
International: Tendenzen der Energiewirtschaft in Russland
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