Sonntag, 24. Mai 2015 Schriftgröße
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Energgy Talks Ossiach 2015

 

-   In eigener Sache


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im App- und Google Play Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo auf Keosk.de. 

 

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-   Meldungen

Eine Effizienzsteigerung von bis zu 25 %, eine deutliche Einsparung von CO2-Emissionen sowie eine Erhöhung der Produktionskapazitäten auf Kundenseite: Das sind die Ergebnisse einer Erweiterung des bestehenden Heizkraftwerkes der Dold Holzwerke am Standort Buchenbach. Nach nur fünfmonatiger Bauzeit konnte dort eine neue Rauchgaskondensationsanlage in Betrieb genommen werden.

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-   Zukunftsfragen

Manuel Frondel, Stephan Sommer, György Barabas und Torsten Schmidt

Der Ölpreis hat sich innerhalb eines halben Jahres etwa halbiert. Von über 100 US$ pro Barrel (bbl) Mitte 2014 ist der Preis für die Sorte Brent im Januar auf unter 50 US$ gefallen. Auch die Preise für Heizöl und andere Energieträger sind infolgedessen gesunken, allerdings nicht im gleichen Maße. Was sind jedoch die Ursachen des Ölpreisverfalls und welche positiven Auswirkungen hat dies auf Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland? Zudem steht die Frage im Raum, ob sich aus dem aktuellen Preistrend mögliche Risiken ergeben sowie Nebenwirkungen für den Klimaschutz und die Energiewende zu erwarten sind.

-   Topthema

Laetitia von Preysing

Der Smart Meter-Rollout ist eines der zentralen Vorhaben, um in Zeiten zunehmend volatiler Erzeugung die Stabilität des Netzes und der Versorgungssicherheit durch Steuerungsmöglichkeiten des Smart Grids zu garantieren. Problematisch ist jedoch, die Partikularinteressen der beteiligten Akteure so zusammenzuführen, dass der Smart Market wettbewerblich funktionieren kann. Eine spieltheoretische Betrachtung erlaubt es, die kritischen Punkte zu identifizieren. Die strategischen Interdependenzen der Interessengruppen verdeutlichen, dass die Aussicht auf innovative branchenübergreifende Mehrwerte und finanzielle Vorteile den Erfolgspfad vorzeichnen.

-   Weitere Themen

Manfred Fischedick, Martina Richwien, Stefan Lechtenböhmer, Christoph Zeiss und Valentin Espert

Die Landesregierung in NRW hat am 14.4.2015 den in einem aufwändigen Stakeholderprozess erstellten Klimaschutzplan vorgestellt. Eines der Ziele war, die Klimaschutzpolitik als langfristige Strukturpolitik zu implementieren und entsprechende Prozesse in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Weitere Bundesländer und der Bund selbst haben inzwischen ähnliche Prozesse eingeleitet. In zahlreichen anderen Ländern gibt es Beschlüsse, die in diese Richtung gehen. Eine Übersicht über den Prozess der Planerstellung in NRW und über den Stand der Diskussion in Deutschland verdeutlicht, wie Klimaschutzpläne durch partizipatorische Elemente in der Erstellungsphase mehr Akzeptanz erfahren können.

Hans-Joachim Ziesing

Im Jahr 2014 sind die gesamten CO2-Emissionen in Deutschland erstmals wieder kräftig gesunken. Gegenüber dem Vorjahr waren sie um reichlich 5 % niedriger; temperaturbereinigt gab es immerhin noch eine Reduktion um rd. 2 %. Die Emissionen aller Treibhausgase dürften 2014 um 4,6 %, bzw. temperaturbereinigt um 1,7 %, zurückgegangen sein. Gemessen an den temperaturbereinigten Werten bedeutet das noch keine Rückkehr auf den bis 2020 angestrebten Zielpfad. Dazu hätten die Treibhausgasemissionen im Jahr 2014 mindestens um rd. 3 % sinken müssen. Der klimaschutzpolitische Handlungsbedarf ist damit nach wie vor hoch.

Kernenergie: Erste Erfahrungen aus den Stilllegungen in Deutschland

Jörg Sokoll

In Deutschland hat die Bundesregierung nach der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011 eine Änderung des Atomgesetzes (AtG) mit der 13. Novelle beschlossen. Im Vergleich zum ursprünglichen „Atomausstieg“ sieht der neue Ausstieg aus der Kernenergie eine größere Anzahl sich überschneidender (oder gleichzeitig stattfindender) Abschaltungen vor. Dies geschieht innerhalb eines Zeitraums von elf Jahren. Acht Kraftwerksblöcke wurden 2011 bereits abgeschaltet bzw. werden nicht mehr an das Netz gehen. Bis 2022 werden die letzten Blöcke endgültig abgeschaltet und der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie, zumindest was den Betrieb von Kraftwerken betrifft, vollzogen sein. Der sich anschließende Rückbau wird die deutschen Betreiber jedoch noch Jahrzehnte beschäftigen. Nachstehend sollen erste Erfahrungen aus der Stilllegungspraxis vorgestellt werden.

Jens Burgtorf

Mit einem eigenen Modell für einen Emissionshandel hat Indien in nur drei Jahren Investitionen in Energieeffizienz von 5–6 Mrd. US$ initiiert und darüber 6,6 Mio. Tonnen Öläquivalent (toe) eingespart. Bei aller Vorsicht – Indien könnte damit beweisen, dass ein System für Energieeffizienz-Zertifikate funktionieren kann. Noch ungewöhnlicher aber ist: Alle der knapp 500 beteiligten großen Unternehmen haben das Modell übernommen. Insofern ist das Perform, Achieve and Trade (PAT) Scheme auch für andere Schwellenländer und Industriestaaten interessant.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 5/2015
Schwerpunkt: Smart Energy
Zukunftsfragen: Niedrige Ölpreise: Ursachen, Wirkungen und Risiken
Smart Metering/Grid: Kritische Erfolgspfade, Handlungsoptionen für EVU
Kernenergie: Erste Erfahrungen aus den Stilllegungen in Deutschland
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