Donnerstag, 22. Juni 2017
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Hydropower Balkans

-   Meldungen

Im Zeitalter von Industrie 4.0 wird die Datenanalyse zu einem wichtigen Bestandteil der täglichen Arbeit von Unternehmen. Ziel ist es, durch die effiziente Nutzung vorhandener Daten, Prozessabläufe aktiv zu steuern.

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Thüga: Stadtwerke der Zukunft

 

-   Hinweis

Sauber erklärt: Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung

Ob etablierter Energiewirtschaftler oder Start-up-Unternehmer, ob Forscher, Berater oder Politiker – heute kommt vermeintlich keiner ohne ein „Geschäftsmodell“ aus. Warum ist das so? Was macht Geschäftsmodelle zu „fleißigen Lieschen“ nicht nur der Betriebswirtschaftslehre, sondern auch der Ingenieure, Volkswirte oder Informatiker?

Prof. Dr. Sabine Löbbe und André Hackbarth vom „Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ (REZ) klären in ihrem soeben erschienen Kompendium zu Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft auf:

  • Was ist ein Geschäftsmodell eigentlich und warum der hype?
  • Ersetzt es die Strategie?
  • Und ist es mehr als die Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten?
  • Welche grundlegenden Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft gibt es?
  • Die beiden Wissenschaftler der Hochschule Reutlingen wissen: Das Geschäftsmodell beschreibt das Prinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es erleichtert durch diese Vereinfachung und Strukturierung die Analyse und Optimierung des bestehenden wie neuen Geschäfts.

Das Kompendium dient dem Praktiker als methodische Basis zur eigenständigen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es beschreibt die wesentlichen Herausforderungen der Energiewirtschaft – von Technologien, Digitalisierung, über sich wandelnden politischen Ziele und Instrumente bis zu neuen Kundenbedürfnissen. Der Wandel erfordert, dass die Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie neue Anbieter, in öffentlichem wie in privatem Eigentum – angesichts erodierender Margen und zunehmendem Wettbewerb erfolgversprechende Wege in die Zukunft suchen. Zusammenfassend werden die Erfolgsfaktoren zur Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen angesprochen.

„Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft: Ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung“ ist den „Reutlinger Diskussionsbeiträgen zu Marketing und Management“ der Hochschule Reutlingen erschienen und kann unter http://bit.ly/reutlinger_diskussionsbeitrag_et
heruntergeladen werden.

-   Zukunftsfragen

Harald Hecking, Eren Cam, Max Schönfisch und Simon Schulte

Kohle und Gas spielen weiterhin eine bedeutende Rolle im europäischen Stromerzeugungssystem, insbesondere in Deutschland. Laut AG Energiebilanzen lag 2016 der Anteil der Steinkohle an der deutschen Bruttostromerzeugung bei 17,2 % und der von Erdgas bei 12,4 %. Neben dem CO2-Preis sind die Preise für Kesselkohle und Erdgas maßgeblich dafür verantwortlich, welches Gas- bzw. Kohlekraftwerk welche Position in der Merit Order einnimmt und ob es zu einem Fuel Switch kommt. Sinkende Preise beim Gas stehen seit Mitte 2016 stark gestiegenen und volatilen Preisen für Kesselkohle gegenüber. Dieser Artikel diskutiert, welche Entwicklungen und Faktoren für diese Entwicklungen verantwortlich sind, womit in naher Zukunft zu rechnen sein könnte und welche Implikationen dies für den Gas-Kohle-Spread im Strommarkt hat.

-   Topthema

Andreas v. Eichborn, Manuel Pitsch und Jochen Schneider

Bei vielen Energieversorgern ist das klassische Geschäft mit Privat- und Firmenkunden von sinkenden Margen, steigendem Wettbewerb, zunehmenden Vorgaben des Verbraucherschutzes sowie regelmäßigem Pressefeuer geprägt. Gleichzeitig arbeiten viele EVU an einer Weiterentwicklung ausgehend vom bestehenden Energiegeschäft – etwa durch Partnerschaften, die Ergänzung der Produktpalette oder das Nutzen neuer Chancen im Rahmen der Digitalisierung. Der Artikel sortiert die verschiedenen Aktivitäten der Unternehmen in diesem Rahmen und erläutert anhand von Beispielen die konkrete Umsetzung.

-   Weitere Themen

Die jüngste Novellierung des Baugesetzbuches ergänzt nicht nur die Vorschriften über die Aufstellung der Bauleitpläne durch Umwelt- und Sozialbelange. Sie führt mit „Urbanes Gebiet“ auch eine neue Kategorie ein, die eine stärkere Verdichtung gemischter Nutzungen unter Inkaufnahme höherer Lärm-Immissionsrichtwerte ermöglichen soll. Was bedeutet das für Lebensqualität, Energie und Umwelt? „et“ sprach darüber mit Lamia Messari-Becker, Bauingenieurin und Professorin an der Universität Siegen sowie Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen (SRU) für die Themengebiete Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

Björn Spiegel

Die Kosten der erneuerbaren Energien sinken massiv. Gleichzeitig steigt der Grad der digitalen Vernetzung im System. Ziel muss es sein, dass die Erfolge der Energiewende und der Digitalisierung nun auch in der Breite der Industrie ankommen. Hierfür sind drei politische Weichenstellungen essenziell: Aufbau eines Marktdesigns für die künftige Echtzeit-Energiewirtschaft, die Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen und die Etablierung von B2B-Lösungen auf Basis von Direktkontrakten zwischen erneuerbaren Energien und der Industrie.

Entwicklung der CO2-Emissionen in Deutschland im Jahr 2016: Annäherung an das Ziel für 2020 bleibt abermals aus

Hans-Joachim Ziesing

Im Jahr 2016 sind die gesamten CO2-Emissionen in Deutschland erneut leicht gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren sie um etwa 0,5 % (4,2 Mio. t) höher als im Vorjahr. Temperaturbereinigt blieben die Emissionen allerdings praktisch unverändert. Die Emissionen aller Treibhausgase dürften 2016 um rund 0,4 % (knapp 4 Mio. t) zugenommen bzw. temperaturbereinigt fast auf dem Vorjahresniveau verharrt haben. Unabhängig von der Einschätzung nach den Veränderungen der Ursprungswerte oder der temperaturbereinigten Werte ist auch 2016 der bis 2020 angestrebte Zielpfad deutlich verfehlt worden. Dazu hätten die unbereinigten Treibhausgasemissionen im Jahr 2016 um rund 3,6 % oder um etwa 30 Mio. t sinken müssen. Um das Reduktionsziel von 40 % bis 2020 noch zu erreichen, müssen die Emissionen in den 4 Jahren von 2017 bis 2020 jedes Jahr um nahezu 39 Mio. t CO2-Äquivalente gesenkt werden. Ein erheblicher klimaschutzpolitischer Handlungsbedarf ist evident.

Diana Schumann, Wolfgang Fischer und Jürgen-Friedrich Hake

Das Energiekonzept vom September 2010 und die energiepolitischen Beschlüsse vom Juni 2011 leiteten den grundlegenden Umbau des deutschen Energiesystems ein. Die Umsetzung des Energiekonzepts und die Fortschritte der Energiewende werden regelmäßig durch den Monitoring-Prozess der Bundesregierung überprüft. Ein kontinuierliches Monitoring der Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung ist allerdings kein Bestandteil des amtlichen Vorgehens. Informationen darüber sind in den Monitoring- und Fortschrittsberichten nicht enthalten. Die Ergebnisse einer repräsentativen Panelbefragung zur Akzeptanz der Transformation des Energiesystems in der Bevölkerung schließen diese Lücke und stellen die Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung in einen Zusammenhang mit der Bewertung zentraler Aspekte der Energiepolitik in Deutschland und Europa.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
Digitalisierung: Entwicklung von Vertriebs-Produkten; Künstliche Intelligenz
US-Energiepolitik: Stillstand trotz Vollgas?
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