Anfang März 2011 legte die Kommission eine Mitteilung mit dem Titel „Roadmap for moving to a competitive low carbon economy in 2050“ vor , Ende März folgte das Weißbuch „Roadmap to a Single European Transport Area – Towards a competitive and resource efficient transport system“ . Im Dezember 2011 wurde schließlich die Mitteilung zur „Energy Roadmap 2050“ präsentiert, die durchaus eine Klammer für die beiden anderen Dokumente bildet. In der EU sind Kommissionsmitteilungen oder Weißbücher zwar keine Dokumente zur unmittelbaren Vorbereitung konkreter Gesetzgebungsvorhaben, sie markieren jedoch stets den Rahmen und die Herausforderungen für aktuelle und zukünftige Politiken der EU. Die Bedeutung der drei Roadmaps liegt jedoch nicht zuletzt darin, dass für die zugehörigen Impact Assessments von der Kommission umfangreiche Modellierungsarbeiten für die Langfristperspektive bis zur Mitte des Jahrhunderts durchgeführt und (vergleichsweise umfangreich) dokumentiert worden sind.
Angesichts der formal sehr begrenzten Kompetenzen der EU für die Energiepolitik (diese bleibt grundsätzlich in der Kompetenz der Mitgliedstaaten), aber auch mit Blick auf den faktischen Befund, dass europäische Politik trotzdem einen erheblichen, in zunehmendem Maße sogar entscheidenden Einfluss auf die Energiewirtschaft und Energiepolitik der Mitgliedstaaten hat (man denke an die wirkungsmächtige Gesetzgebung zum Klimaschutz, bspw. mit Blick auf das Europäische Emissionshandelssystem, zum europäischen Binnenmarkt für Energie, zu größeren Infrastrukturvorhaben, zur Beihilfekontrolle, zu erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz) liegt das Besondere der Energy Roadmap 2050 nur zum Teil in der Beschreibung zukünftiger energiepolitischer Handlungsfelder im europäischen Rahmen, sondern auch und gerade darin, dass erstmals ein konsistenter – wenn auch in einzelnen Punkten diskussionswürdiger – Analyserahmen für langfristige Energie- und Klimaschutzpolitik im Kontext der EU vorgelegt wurde.
Die EU folgt damit dem Beispiel einiger wichtiger Mitgliedstaaten , die in den letzten Jahren die Langfristperspektiven von Energie- und Klimapolitik – jenseits sehr allgemeiner (Ziel-) Formulierungen – auf die politische Agenda gesetzt haben und bei denen sich gezeigt hat, dass nur eine (auch) konsequent langfristig angelegte Klimaschutz- und Energiepolitik (vor allem mit Blick auf Bereiche mit sehr langlebigem Kapitalstock wie Stromwirtschaft, Gebäude, Infrastrukturen etc.) die frühzeitige Identifikation von Handlungsfenstern wie auch die langfristige Konsistenzsicherung der politischen Planung und Umsetzung ermöglichen.
Zentrale Punkte der Roadmap
Einen zentralen Ausgangspunkt der Analysen zur Energy Roadmap 2050 bildet das Langfristziel der EU, bis zur Mitte des Jahrhunderts die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 % zurückzuführen. Ambitionierter Klimaschutz erweist sich damit – und dabei durchaus auch als Konsequenz der Kompetenzzuweisungen im Gefüge der EU – als zentrale Leitplanke der Energy Roadmap 2050. Die Untersuchungen der Kommission basieren auf der technischen und wirtschaftlichen Analyse von insgesamt sieben exemplarischen Szenarien:
- einem Referenzszenario, das den derzeitigen Rahmen der Energie- und Klimapolitik bis 2020 im Kontext langfristiger sozioökonomischer Rahmendaten fortschreibt und in dem bis 2050 eine Minderung der Kohlenstoffdioxid- (CO2)-Emissionen um etwa
40 % erzielt wird;
- einem „Current Policy Initiative“-Szenario, das zusätzlich eine Reihe aktuell diskutierter politischer Initiativen (wie bspw. den Energieeffizienz-Plan oder die aktuellen Bemühungen zur Reform der Energiebesteuerung) einbezieht und das im Ergebnis zu etwas höheren CO2-Emissionsminderungen als im Referenzszenario führt, mit dem jedoch auch Zwischenziele wie z. B. für 2020 (20 % gegenüber 1990) erreicht werden;
- einem „High Energy Efficiency“-Szenario, für das eine Minderung der CO2-Emissionen um knapp 85 % vorgegeben wird, umfassende Energieeffizienzmaßnahmen in allen Sektoren modelliert und im Zeitraum 2010 bis 2050 Minderungen des Primärenergieverbrauchs um 38 % und des Endenergieverbrauchs um 36 % erzielt werden;
- einem „High Renewables“-Szenario, für das die gleiche CO2-Emissionsminderung erzielt wird und erneuerbare Energien 60 % des Primärenergieverbrauchs, 75 % des Endenergiebedarfs sowie knapp 90 % der Stromerzeugung repräsentieren;
- einem „Delayed CCS“- (faktisch einem „High Nuclear“-) Szenario, in dem die Minderung der CO2-Emissionen um fast 85 % u. a. durch einen größeren Anteil der Nuklearstromerzeugung erzielt wird, auch wenn die absolute Stromerzeugung in Kernkraftwerken (KKW) über den gesamten Szenarienzeitraum in der Bandbreite der Ist-Werte zwischen 2005 und 2010 verbleibt und der Stromerzeugungsanteil der erneuerbaren Energien auch hier auf etwa 60 % im Jahr 2050 anwächst;
- einem „Low Nuclear“-Szenario, in dem das CO2-Emissionsminderungsziel von 85 % u. a. über einen vergleichsweise hohen Anteil der Stromerzeugung in Kraftwerken mit CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS) erzielt wird, der im Jahr 2050 über 30 % erreicht, wobei in diesem Szenario faktisch ein Auslaufen der Nuklearstromerzeugung (Anteil von 2,5 % in 2050) unterstellt wird und die erneuerbaren Energien einen Stromerzeugungsanteil von 65 % erreichen;
- einem „Diversified Supply Technologies“-Szenario, in dem erneuerbare Energien etwa 40 % des Primärenergiebedarfs, 55 % des Endenergiebedarfs sowie etwa 60 % der Stromerzeugung repräsentieren, die CCS-Stromerzeugung auf knapp 25 % wächst und die Nuklearstromerzeugung auf etwa 16 % zurückgeht (was im Vergleich zum aktuellen Erzeugungsniveau einer Minderung von etwa 13 % entspricht).
Energiepolitisch relevante Aspekte
Die Modellierungsarbeiten zeigen so zunächst, dass für die EU offensichtlich die technologischen Optionen verfügbar, absehbar bzw. in der Perspektive der nächsten vier Dekaden erschließbar sind, mit denen ambitionierte klimapolitische Ziele, hier Minderungen der CO2-Emissionen um etwa 40 % bis 2030 und 85 % bis 2050, erreicht werden können. Bereits auf der aggregierten Ebene lässt sich eine Reihe weiterer, robuster und energiepolitisch relevanter Aspekte identifizieren:
- Wie auch immer energie- und klimapolitische Strategien im Detail ausgestaltet werden, die absolute Minderung des Primärenergieverbrauchs (im Vergleich zum Niveau von 2010) um ca. 15 % bis 2030 und etwa 35 % bis 2050 bildet eine zentrale Leitplanke für die Erreichung der genannten Klimaschutzziele.
- Erneuerbare Energien werden unabhängig von der grundsätzlichen energiepolitischen Einordnung von Kernenergie bzw. CCS für den Zeithorizont 2030 mindestens Anteile von über 20 % und für 2050 über 40 % der Primärenergiebereitstellung übernehmen müssen.
- Der zukünftige Beitrag der Kernenergie zum Primärenergie- und Stromaufkommen hängt zentral von energiepolitischen Weichenstellungen bzw. der öffentlichen Akzeptanz ab, würde aber selbst bei hoher energiepolitischer Gewichtung (und Unterstützung) maximal auf dem Ausgangsniveau von 2010 stabilisiert, die Minimalvariante wird durch das nahezu vollständige Auslaufen der Kernenergie bis zur Mitte des Jahrhunderts charakterisiert.
- Die Stromerzeugung mit CCS-Technologien könnte sich bis zur Mitte des Jahrhunderts maximal auf einen Anteil von etwa 30 % ausbauen lassen, die untere Bandbreite des CCS-Korridors liegt wiederum bei Werten von deutlich unter 10 %.
- Trotz einer bis 2030 um über 50 % und bis 2050 um über 80 % sinkenden Erdgasförderung in der EU werden die Erdgasimporte auf mittlere Sicht allenfalls sehr leicht steigen, eher auf den aktuellen Niveaus stabilisiert werden und bis zur Mitte des Jahrhunderts dann (deutlich) zurückgehen.
Die Stromerzeugung als Dreh- und Angelpunkt zur Umgestaltung des Energiesystems
Jenseits dessen besteht eine Vielzahl von Entwicklungsoptionen, deren Analyse vor allem für den Bereich der Stromerzeugung wichtige Einsichten und Schlussfolgerungen für energiepolitisches Handeln erlaubt. Diesbezüglich bildet der Stromerzeugungssektor in jedem Fall einen entscheidenden Dreh- und Angelpunkt für die anstehende Umgestaltung des Energiesystems. Gründe hierfür sind einerseits der dominierende Beitrag der Stromerzeugung für das aktuelle Niveau der Treibhausgasemissionen (und damit implizit die herausragende Rolle von Emissionsminderungsmaßnahmen in diesem Bereich), die sehr langfristige Kapitalbindung im Kraftwerkspark, die spezifische Rolle von Strom für eine Reihe zentraler Verbrauchssektoren (bspw. mit Blick auf die Mobilität), die vielfältigen Implikationen der Stromkostenentwicklung und nicht zuletzt die kontroversen Vorstellungen zu (energie-) politisch brisanten Technologien wie Kernenergie und CCS.
Eine besondere Rolle spielt in diesem Kontext die Frage der Kosten für die Neuausrichtung des Energiesystems. Bemerkenswert sind die Modellierungsergebnisse hier zunächst mit Blick auf die Systemkosten. Diese erreichen gegen Mitte des Jahrhunderts einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt von etwa 14 %, unterscheiden sich jedoch in den Referenz- und Dekarbonisierungs-Szenarien sowie auch in den verschiedenen Dekarbonisierungs-Szenarien faktisch nicht (d. h. nur um Beträge von 1 bis 2 % und damit weit unterhalb der Modellierungsunschärfen). Die Gesamtkosten für die Volkswirtschaft differieren damit nur in ihrer Struktur, d. h. vor allem der Rolle der Ausgaben für Technologien und der (Außenhandels-) Rechnung für den Verbrauch fossiler und nuklearer Brennstoffe.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die den Modellierungsarbeiten zugrundeliegen-
den Preis-Projektionen für das Referenzszenario mit etwa 106 US$ je Barrel Rohöl (US$/bbl) für 2030 und 127 US$/bbl für 2050 (jeweils zu Preisen von 2008) vergleichsweise niedrig liegen. Bei höheren Brennstoff-Preisannahmen für die Referenz-Szenarien würden so die entsprechenden Systemkosten wohl deutlich höher liegen als in den Projektionen mit massiven Minderungen der CO2-Emissionen.
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Einen umstrittenen, gleichzeitig aber auch sehr aufschlussreichen Teil der Modellierung bilden die Systemkosten der Strombereitstellung im Szenarienvergleich (siehe Abb.). Auffällig ist hier zunächst, dass sich für den Zeithorizont 2030 die Systemkosten zwischen dem Referenz- und den Dekarbonisierungs-Szenarien sowie auch zwischen den verschiedenen Dekarbonisierungs-Szenarien nur unmaßgeblich – und wohl in der Bandbreite der Modellierungsunsicherheiten – unterscheiden und im Bereich 130 bis 140 € je Megawattstunde (€/MWh) bewegen. Im Vergleich zum Ausgangsniveau des Jahres 2005 werden sich die Systemkosten damit um mehr als 35 % erhöhen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Im Referenzszenario ist der Kostenanstieg durch die für die nächsten Jahre in jedem Fall notwendigen Investitionen sowie die steigenden Brennstoff- und CO2-Kosten bedingt. Für die Dekarbonisierungs-Szenarien fallen die Investitionskosten (deutlich) höher und die Brennstoff- und CO2-Kosten entsprechend niedriger aus. Der Trend zu einem deutlich kapitalintensiveren System bildet ein herausragendes Charakteristikum der Dekarbonisierungs-Szenarien.
Systemkosten in den einzelnen Szenarien
Mit Blick auf das Jahr 2050 fällt weiterhin auf, dass sich die Systemkosten für alle Dekarbonisierungs-Szenarien außer der „High Renewables“-Variante in der Bandbreite von 120 bis 130 €/MWh stabilisieren, für das „High Renewables“-Szenario jedoch weiter steigen. Neben den deutlich (um etwa 10 €/MWh) und einleuchtend größer ausfallenden Kosten für Infrastrukturen sind die verbleibenden Unterschiede (in der Größenordnung von 30 €/MWh) vor allem auf die deutlich höheren Kapitalkosten des Systems zurückzuführen. Obwohl dies im Grundsatz wegen der notwendigen Backup-Kapazitäten für variable erneuerbare Energien bzw. der langfristig notwendigen Speicherinvestitionen im Prinzip begründbar sein könnte, überrascht die Größenordnung der Kapitalkostenunterschiede zwischen den Dekarbonisierungs-Szenarien.
Hier führt eine nähere Analyse der Basisdaten für die Modellierung zu interessanten Ergebnissen, vor allem hinsichtlich der Investitionskostenentwicklungen. Gerade vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung liegen die Kostensenkungen für Kernkraftwerke (KKW) im Vergleich zu 2010 mit 12 % bis 2030 bzw. 17 % bis 2050 deutlich im (über-) optimistischen Bereich. Für CCS-Kraftwerke sollen ebenfalls vergleichsweise ambitionierte Kostensenkungen von 33 % bis 2030 und 45 % bis 2050 erzielt werden.
Nicht wirklich schlüssig ist dagegen, dass für wichtige Erzeugungsoptionen der erneuerbaren Energien nur vergleichsweise geringe Kostenminderungen zugrundegelegt werden. So sollen die Investitionskosten für Offshore-Windkraftwerke nur um 5 % bis 2030 und 10 % bis 2050 sinken, für PV-Anlagen liegen die Kostenannahmen für 2030 um knapp 70 % und für 2050 immer noch mehr als 50 % über denen, die z. B. in den Leitszenarien für Deutschland in Ansatz gebracht werden. Bereits eine einfache Überschlagsrechnung zeigt, dass sich bei weniger ehrgeizigen Kostensenkungen für Kernenergie (gerade im Lichte der steigenden Sicherheitsanforderungen) und CCS-Kraftwerke sowie bei optimistischeren Annahmen für die Entwicklungen bei den erneuerbare Energien die Kostenunterschiede der unterschiedlichen Dekarbonisierungs-Szenarien auch für den Zeithorizont 2050 wieder einebnen würden.
In den politischen Schlussfolgerungen der Energy Roadmap 2050 werden neben den Anstrengungen zur Erhöhung der Energieeffizienz zunächst die Unterstützung der erneuerbaren Energien, die Erhöhung der Sicherheitsstandards für KKW und die Entwicklung von CCS zur Marktreife hervorgehoben, wobei angesichts der grundlegenden Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten mit Blick auf die energiepolitischen Einbettung der Kernenergie in diesem Bereich kaum eine stärkere Konvergenz im EU-Rahmen zu erwarten ist. Einen zentrale Herausforderung für die EU wird so damit entstehen, die notwendigen Konvergenzen bzw. Harmonisierungen jenseits der Kernenergie-Frage herbeizuführen.
Dass solche Konvergenzen und Harmonisierungen unausweichlich sind, zeigt sich gerade an drei prominent thematisierten Handlungsfeldern der Energy Roadmap 2050, die sich implizit aus allen Ausprägungen der Dekarbonisierungsstrategien ergeben: Erstens wird die notwenige massive Steigerung der Energieeffizienz in der EU harmonisierter Ansätze bedürfen. Zweitens bildet die zukünftige Gestaltung der Energiemärkte in einem System, das zunehmend durch Erzeugungstechnologien mit sehr niedrigen kurzfristigen Grenzkosten geprägt wird, auch eine Herausforderung für den europäischen Binnenmarkt für Energien. Und drittens wird die zentrale Rolle der Infrastruktur, die die neuen Erzeugungsstrukturen integrieren und die Vorteile europäischer Integration erschließen muss, ebenfalls europäische Aktivitäten erfordern – gerade auch im Kontext der Tatsache, dass die wesentlichen Herausforderungen hier wohl eher nicht im Kostenanteil, sondern bei regulatorischen Fragen und im Bereich der öffentlichen Akzeptanz liegen.
Qualitativ neue Grundlage
Alles in allem – und auch mit Blick auf die strittigen bzw. diskussionswürdigen Punkte – liegt mit der Energy Roadmap 2050 eine interessante Analyse vor, die die Diskussionen um die langfristigen Perspektiven der Energiepolitik, insbesondere für die Potenziale und Grenzen europäischer Politikansätze, durchaus auf eine qualitativ neue Grundlage stellt (wobei dies zunächst mehr für die analytischen Arbeiten als die bislang präsentierten politischen Schlussfolgerungen gilt). Gerade die Diskussionen und Entscheidungen zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland können und sollten diese Entwicklung befruchten, wie auch die europäischen Diskussionen die derzeit überwiegend national fixierte Energiewendediskussion in Deutschland durchaus nutzbringend erweitern können. Nicht zuletzt bildet die Energy Roadmap 2050 einen zentralen Referenzpunkt der auf der EU-Ebene anstehenden Debatten zu den quantitativen Zielen für Treibhausgasemissionen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit Blick auf den Zeithorizont 2030 und darüber hinaus.
Anmerkungen
Dr. F. Chr. Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut e.V., Berlin
f.matthes@oeko.de
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