E.ON SaM - Stadtwerkeallianz Messwesen
Freitag, 29. Juli 2016 Schriftgröße
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-   ZUKUNFTSFRAGEN

George Milojcic und Yvonne Dyllong

Erneuerbare Energien – insbesondere Wind und Photovoltaik (PV) – brauchen Partner, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Jederzeit verfügbare und flexible Wärmekraftwerke müssen einerseits häufig die gesamte Nachfrage decken. Andererseits muss schnell auf Angebotsänderungen von Wind- und PV-Anlagen sowie Nachfrageänderungen reagiert werden. Die Maßstäbe, um Wärmekraftwerke zu beurteilen, sind Flexibilität – dazu gehören Lastgradienten und Mindestlast – sowie Wirtschaftlichkeit und CO2-Emissionen. Ein sachgerechter Vergleich von Kohlen- und Gaskraftwerken muss deshalb den Betrieb bei Nenn- und Mindestlast unterscheiden.

Eine wichtige Priorität der Europäischen Union ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Ausbau der industriellen Basis. Gleichzeitig sind die Ambitionen der EU im Klimaschutz sehr hoch. Dennoch gibt es von einigen Seiten Bestrebungen, das THG-Minderungsziel von 40 % bis 2030 weiter zu verschärfen. Insbesondere werden Eingriffe in den Emissionshandel gefordert, die u. a. eine Löschung von CO2-Zertifikaten vorsehen. Solange jedoch kein global einheitlicher Preis für CO2 existiert, bleibt der durch den Klimaschutz hervorgerufenen Kostendruck für die europäische Industrie im internationalen Wettbewerb bedrohlich.

Special zum Thema Zukunftsfragen 7/2016

Das 5seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

Die deutsche Energie- und Klimapolitik ist für Alleingänge bekannt. Jüngstes Beispiel ist die Diskussion um den sog. Kohleausstieg. Wie verträgt sich dieser mit zentralen Instrumenten der europäischen Politik wie dem Emissionshandel (EU ETS)? Zudem wird mit Verweis auf die Ausnahmeregelungen für die Industrie das Carbon-Leakage eher als theoretisches System betrachtet. Ist das tatsächlich so und wo hakt es bei der deutschen Energiewende aus europäischer Sicht? Darüber sprach „et“ mit Dr. Christian Ehler, Fraktion der Europäischen Volkspartei, Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), Europäisches Parlament, Brüssel.

Was ist der geeignete Maßstab für den Erfolg der Energiewende?

Am Mittwoch, den 11.5.2016 meldete die Nachrichtenagentur AFP, dass der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschlands Stromnutzung am Muttertag einen neuen Rekordwert erreicht habe. An diesem Sonntag wurden zeitweise 87,6 % des Strombedarfs mit Ökostrom gedeckt, wie aus einer Auswertung der Initiative Agora Energiewende hervorgeht. Nie zuvor wurde demnach in Deutschland ein so hoher Wert erreicht. Doch ist das eine wirkliche Erfolgsmeldung? Eine genauere Betrachtung zeigt, dass neben dem Ausbau der Erneuerbaren auch der Netzausbau und die Vorhaltung gesicherter Kapazitäten nicht vernachlässigt werden darf.

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Inhalt der Ausgabe 7/2016
Schwerpunkt: Energieunion
Energiepolitik: Akteursvielfalt bei der Stromversorgung
Europa: Perspektiven für Verbraucher; Einfluss von Ländergruppen
Recht: Demand-Side-Management und Energieregulierung
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