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E.ON SaM - Stadtwerkeallianz Messwesen
Freitag, 26. August 2016 Schriftgröße
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-   Meldungen

Bisher findet in Europa die grenzüberschreitende Leistungsübertragung nur auf der Höchstspannungsebene über Kuppelleitungen statt. Das CALLIA-Projekt untersucht, inwieweit erneuerbare Energien durch direkte Interaktion zwischen Verteilnetzen länderübergreifend integrierbar sind.

-   Zukunftsfragen

Reinhard Madlener

Man mag den Rebound-Effekt für ein einfaches Thema halten: Effizienzgewinne bewirken den verstärkten Einsatz der nun effizienteren Technologien. Doch das trifft den Kern der Sache nicht. Der Rebound ist ein komplexes Bündel verschiedener Faktoren und Mechanismen, die sich nicht einfach auf eine einzelne Kennzahl reduzieren lassen. Eine ernsthafte Analyse des Rebounds muss daher diese Faktoren in geeignete Modellansätze mit einbeziehen. Die Politik ist gefordert, ihre Effizienzpolitiken kritisch zu hinterfragen und der Wissenschaft präzisere Fragen zu stellen.

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-   Topthema

Dietmar Bleidick

In der öffentlichen wie politischen Wahrnehmung galt die bundesdeutsche Elektrizitätswirtschaft lange Zeit als einheitliches, konsistentes System. Stromerzeugung und -verteilung lagen in den Händen weniger Energiekonzerne, während das Endkundengeschäft von Stadtwerken übernommen wurde. Erst mit der Ende der 1990er Jahre einsetzenden Marktliberalisierung, so die allgemeine Lesart, kam es zur Öffnung der Branche, die zu mehr Wettbewerb führte. Diese Sichtweise verdeckt jedoch, dass die Elektrizitätswirtschaft von ihren Anfängen in den 1880er Jahren bis heute durch ein duales System geprägt ist, in dem die Stromversorgung der Industrie branchenabhängig zu maßgeblichen Teilen durch eigene Erzeugungsanlagen gedeckt wird.

-   Weitere Themen

Krischan Keitsch, Fabian Scheller, Hendrik Kondziella und Thomas Bruckner

Die Energiewende birgt für Energieversorgungsunternehmen (EVU) eine Reihe von Risiken. Die sich ihnen daraus ergebenden Chancen lassen sich jedoch nur schwer greifen. Insbesondere mit dem Gesetz zur „Digitalisierung der Energiewende“ eröffnen sich interessante Möglichkeiten zur Bewertung innovativer Geschäftsmodelle. Die anfallenden elektrischen Verbrauchsdaten aus Smart Metern können in Verbindung mit bereits im Unternehmen vorhandenen Daten aus der Vertriebsstatistik die Grundlage bilden, welche die Evaluation von neuen Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft möglich macht. Voraussetzung ist jedoch die Klärung der entscheidenden Frage: „Wer sind meine Kunden?“

Ute Zimmermann

Neu ist das Thema nicht: Energieversorgungsunternehmen sind gezwungen, sich alternative Geschäftsfelder zu suchen, für ihre eigene Wertschöpfung andere Wege zu finden und neue Pfade zu beschreiten. Aber was haben EVU ihren Kunden heute eigentlich zu bieten? In welche Richtungen gehen die Überlegungen, wenn es darum geht, neue Märkte zu definieren und zu gewinnen? Wie sehr bewegen sie sich gedanklich „Out of the box“ und vor allem: Wie rechnet sich das alles? Ein Innovationscontrolling ist zur Beantwortung dieser Fragen das Mittel der Wahl.

Herausforderungen bei der Anrechnung von erneuerbarem Strombezug in Klimabilanzen

Dominik Seebach und Christof Timpe

Die Berechnung und Veröffentlichung von Klimabilanzen für Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Verbreitung gewonnen. Hierbei wird beim Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien (EE) oftmals ein entsprechend niedriger Emissionsfaktor oder pauschal eine „Null-Emission“ angesetzt. Die Möglichkeit, Klimabilanzen auf diese Weise positiv zu beeinflussen, ist zu einem wichtigen Treiber im europäischen Handel mit EE-Strom geworden. Auf den ersten Blick erscheint es naheliegend, hier eine Null-Emission anzusetzen, die auch in der gesetzlich verpflichtenden Stromkennzeichnung verwendet wird. Eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass einfache Ansätze nicht notwendigerweise zu sinnvollen Ergebnissen führen. Im Folgenden wird dargestellt, unter welchen Umständen der freiwillige Ökostrommarkt Ausbauanreize für EE setzen kann und welche Handlungsanreize durch verschiedene methodische Ansätze für die Berücksichtigung von EE-Strom in Klimabilanzen gesetzt werden.

Erik Gawel und Alexandra Purkus

„Akteursvielfalt“ wird weithin als ein wichtiges und positives Merkmal der deutschen Energiewende hervorgehoben, das bei der Umstellung der Förderung erneuerbarer Energien auf Ausschreibungen erhalten bleiben soll. In der wertgeladenen Debatte um Akteursvielfalt wird ihre Vorzugswürdigkeit allerdings oftmals als von vornherein gesetzt betrachtet, ohne genau zu definieren, was Vielfalt der Akteure eigentlich exakt darstellen soll, oder darzulegen, worin ihr Mehrwert genau besteht. Der Beitrag diskutiert, was unter „Akteursvielfalt“ zu verstehen ist, und fragt vermittels einer ökonomischen Einordnung, ob und inwieweit ihr ein relevanter Eigenwert zukommen kann. Zudem wird erörtert, ob sich ein staatlicher Handlungsbedarf zur Förderung von Akteursvielfalt oder bestimmten Akteurstypen ableiten lässt.

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