Sonntag, 21. Oktober 2018
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Wie die Bürgerinnen und Bürger ihre Rolle bei der Energiewende sehen

Michael Ruddat und Marco Sonnberger

Die Energiewende ist ein gesellschaftliches Großprojekt, das neben Investitionen in erneuerbare Energien, Stromnetze und Speichertechnologien auch die aktive Unterstützung der deutschen Bevölkerung erfordert. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger vom Umbau des Energiesystems zu ergründen. Für ein möglichst umfassendes Bild sind hierfür sowohl standardisierte, quantitative Studien, wie z. B. repräsentative Befragungen, als auch tiefergehende, qualitative Untersuchungen, wie z. B. Fokusgruppen, notwendig. Aus beiden Quellenbereichen können so wertvolle Lehren für das zukünftige Vorgehen gezogen werden.

Knapp drei Monate nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima beschloss die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung am 6.6.2011 den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022. Seitdem wird in Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft die deutsche Energiewende äußerst kontrovers diskutiert. Die Bürgerinnen und Bürger werden dabei immer wieder zu Adressaten politischer Bemühungen zur Umsetzung der Energiewende (z. B. bezüglich der Änderung des individuellen Energieverbrauchsverhaltens, Steigerung der Sanierungsquote und Duldung von Infrastrukturveränderungen). Ihnen kommt damit für das Gelingen der Energiewende eine zentrale Rolle zu. Ein gewisses Mindestmaß an Akzeptanz der Energiewende in der deutschen Bevölkerung erscheint daher notwendig, wobei der Begriff „Akzeptanz“ sowohl ein bloßes Hinnehmen (z. B. das Unterlassen von Protest) als auch die aktive Unterstützung (z. B. Investitionen in erneuerbare Energien) der Energiewende umfassen kann.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1–2/2015

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