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E-world energy & water: Auf dem Weg in die nachhaltige Energiezukunft

Einer der Erfolgsfaktoren der E-world energy & water, die vom 8.–12.2.2012 in Essen stattfinden wird, ist ihre beständige Innovationsbereitschaft. Zentrale Zukunftsthemen werden nicht nur praktisch in den Fachausstellungen der Messe vorgestellt, sondern auch im begleitenden Kongressprogramm ausführlich kontextualisiert. Im Hinblick auf die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende bestätigt die E-world 2012 wieder ihren zentralen Status in der deutschen Energielandschaft: Eine Kernfrage wird sein, wie von kommunaler Ebene ausgehend ein nachhaltiger Weg eingeschlagen werden kann, der vom Einsatz smarter Technologien bis zur ökologischen Verkehrsinfrastruktur reicht und sich marktkonform umsetzen lässt.

Die Zahlen zur E-world sind beeindruckend. Auf 41 000 m2 werden ca. 550 Aussteller aus mehr als 20 Ländern den erwarteten 20 000 Fachbesuchern aus über 40 Ländern ihre Angebote präsentieren. Ergänzend sprechen während der drei Kongresstage 23 Veranstaltungen mit mehr als 200 Referenten zentrale Zukunftsthemen der Energiebranche an. CO2-Reduktion, der Ausbau der Erneuerbaren und mehr Energieeffizenz: Damit soll Deutschland zu einer der ökologischsten Volkswirtschaften werden. Neben den großen Fragen der Ausgestaltung der Stromübertragungsnetze und des Ausgleichs volatiler Energielieferungen durch die Erneuerbaren (z. B. hinsichtlich der Speicherbarkeit) sind es vor allem die Kommunen, die zunehmend gefordert sind, den ökologischen Umbau voranzutreiben. „Smart Grid“ und „Smart Energy“ sind die kritischen Schlüsselfaktoren. Einerseits sollen sie dem Verbraucher den Stromverbrauch transparent machen, damit er Möglichkeiten gewinnt, ihn eigenverantwortlich zu steuern, andererseits sind intelligente Netze die Voraussetzung, um die Nachfrage an die zunehmend volatile Erzeugung aus erneuerbaren Quellen anzupassen.

Zukunftsenergien etablieren

Entsprechend stehen am ersten Kongresstag die Zukunftsenergien im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Neben dem 16. Fachkongress Zukunftsenergien widmen sich u. a. Blöcke dem zunehmend als Brückentechnologie eingeschätzten Gasmarkt mit seinen neuen Marktbedingungen, der Offshore-Windenergiegewinnung mit ihren vielfältigen Herausforderungen sowie den zukünftig immer wichtiger werdenden Energiedienst-leistungen. Integrativ wird mit der Beleuchtung der Folgen des Energiekonzeptes der Bundesregierung für Netze, Investoren und Speicher das komplexer werdende Marktgeschehen in den Blick genommen.

Der Mittwoch steht im Zeichen der Stadtwerke. Mit dem 1. Tag der Bürgermeister werden auf der E-world erstmals konkret kommunale Entscheider angesprochen. Denn Kommunen sind zukünftig verstärkt an der Mitgestaltung des Energiewende beteiligt. Dies ist einerseits für die Kommunen belastend, da sie durch Gesetze und Verordnungen zunehmend Aufgaben überantwortet bekommen, um z. B. Energieeinsparungen zu realisieren; andererseits werden Kommunen auch zunehmend zu Akteuren, die aktiv den Weg hin zur energieautonomen Stadt gehen.

Die Umsetzung ist entscheidend

Einen besonderen Schwerpunkt legt der zweite Kongresstag auf das Thema Ecomobilität, das auch im Messebereich eine große Rolle spielen wird. Neben einer Diskussion der Realisierungsstrategien werden vor allem erste Befunde aus den Modellregionen Erkenntnisse zur zukünftigen ökologischen Verkehrsinfrastruktur liefern. Am dritten Tag des Kongresses werden insbesondere Smart Meter-Technologien und die Smart Grids vertiefend diskutiert. Auch bei den intelligenten Netzen ist die E-world vorausblickend aufgestellt. Während es nämlich einerseits darum geht, das Smart Grid in Deutschland zu etablieren, d. h. Normungen zu finden und die IKT entsprechend zu realisieren, stellen Smart Meter den Markt schon vor die nächste Herausforderung. Mit einem eigenen Block zum Schutz solcher Systeme hat die E-world schon die Folgefragen dieser neuen Technologien im Blick. Am Markt werden sich nämlich nur die Unternehmen und Konzepte durchsetzen, die nicht nur frühzeitig ihren Roll-out angestoßen haben, sondern dem Kunden auch genügend Vertrauen und Sicherheit in die neue Energiezukunft geben.

„et“-Redaktion/Thomas Falk

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