Donnerstag, 23. Februar 2017
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Ökoroutine als Triebfeder der Energiewende

Manfred Fischedick, Stefan Thomas und Michael Kopatz

Staatliche Regulierung ist verpönt. Häufig läuft es dann auf den Appell hinaus: Jeder einzelne Bürger habe es selbst in der Hand. Doch die Alltagsroutinen sind in der Regel mächtiger als das Umweltbewusstsein. Beim Marmor für das Badezimmer spielen Amortisationszeiten keine Rolle. Die solare Warmwasseranlage ist dagegen oftmals „zu teuer“. Gesetzliche Standards hingegen verselbstständigen Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Sie machen „Öko zur Routine“. Dieser Artikel beschreibt die Notwendigkeit für das Schaffen neuer Routinen und zeigt wie dies durch Standards, Limits und faire Umsetzungsbedingungen sowie attraktive Alternativangebote zum gegenwärtigen, häufig nicht nachhaltigen Verhalten auch möglich ist.

Es braucht diese Routinen in einer großen Bandbreite, um die durch entschlossene Politik und engagierte Bürgerinnen und Bürger angestoßene Energiewende zum Erfolg werden zu lassen. Nur dann ist es möglich, den erfolgreich angeschobenen Transformationsprozess entschlossen fortführen zu können und über den Bereich der Stromwende hinaus auch im Verkehr, im Gebäudebereich, der Industrie und der Landwirtschaft umzusetzen.

Die großen Energiekonzerne haben die Grundsteinlegung der Energiewende weitgehend ignoriert: Das Buch Die Energiewende ist möglich wurde seinerzeit allenfalls belächelt. Heute, über 30 Jahre später, leben wir in der Zukunft der wackeren Autoren und alle Welt spricht über „the German Energiewende“. Noch bis zu Anfang der 2000er Jahre hat die deutsche Energiewirtschaft in gemeinsamen Zeitungsanzeigen prophezeit, erneuerbare Energien wie Sonne, Wasser oder Wind könnten auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken. Wir seien demnach noch sehr lange auf Atomkraft, mindestens aber auf große fossile Kraftwerke angewiesen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2016

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