Sonntag, 19. November 2017
-   Weitere Themen

Dietmar Schüwer

Eine besondere Herausforderung für die Wärmewende stellen leitungsgebundene Wärmeversorgungsstrukturen dar. Aufgrund ihrer hohen Kapitalbindung bei gleichzeitig hoher Lebensdauer müssen hier frühzeitig die richtigen Weichen in Richtung Energiewende gestellt werden. Eine Vielzahl von Akteuren, Stadtwerken und Energieversorgern, über Planer und Handwerker bis hin zur Immobilienwirtschaft stehen vor der Schwierigkeit, einen langfristig kompatiblen Pfad in Richtung Klimaschutz und Energiewende einzuleiten. Vor diesem Hintergrund sollen in diesem Artikel aus technologischer Sicht Optionen aus dem Themenfeld „LowEx und gekoppelte Wärmeversorgungsstrukturen“ näher betrachtet werden.

Tobias Veith

Das Eckpunktepapier „Smart Grid und Smart Market“ der Bundesnetzagentur (BNetzA) schlägt zur Abgrenzung zwischen netzbezogenen und marktbezogenen Maßnahmen zur Engpassreduktion im Verteilnetz das Ampelkonzept vor. In drei Phasen wird unterschieden, wie Netzbetreiber ins Marktgeschehen eingreifen sollen. Interessant ist die gelbe Phase, in der einem Engpass durch marktwirtschaftliche Lösungen begegnet werden kann. Im Folgenden soll diskutiert werden, welche Erkenntnisse aus existierenden Marktmechanismen zur Unterstützung der Systemführung im Übertragungsnetz auf die Verteilnetzebene übertragen werden können.

Modernisierung des Systems aus Netzentgelten, Umlagen und Steuern – Effektive Klimapolitik erfordert eine systemische Reform

Jens Büchner, Philipp Hörnig, Vigen Nikogosian, Dominik Schober, Hartmut Weyer und Oliver Woll

Netzentgelte, Umlagen und Steuern machen den weitaus größten Teil der Stromkosten für Endverbraucher aus. Damit werden die mit der Bepreisung des Stroms einhergehenden Anreize kaum durch Marktmechanismen, sondern weitgehend durch regulatorisch oder ordnungspolitisch vorgegebene Mechanismen bestimmt. Es erscheint den Autoren deshalb sinnvoll zu überprüfen, ob das heutige System aus Netzentgelten, Umlagen und Steuern den Anforderungen einer „guten“ Preissetzung gerecht wird, um die Ziele der Energiewende nachhaltig zu unterstützen.

Grit Hömke, Ulrike Mathis und Nicole Hagemann-Marré

Seit Jahren hält der Trend zur sog. „Rekommunalisierung“ im Bereich der Energiewirtschaft an. Motiviert werden die Kommunen durch die Aussicht darauf auf diesem Wege direkten Einfluss auf die Energiewende vor Ort nehmen zu können. Sie entschließen sich dazu aus den unterschiedlichsten Gründen; sei es die Unzufriedenheit mit der Umsetzung von Erschließungsprojekten, dem Gefühl von den Energieunternehmen nicht ausreichend ernst genommen zu werden, dem Wunsch den Umfang regenerativer Energien vor Ort zu erhöhen oder schlicht die Schaffung einer weiteren Einnahmequelle für die Kommune. Daher konzentrieren sich der Artikel auf die wichtigsten Aspekte, beginnend mit den Vorüberlegungen über die Etablierung des Projektes hin zur dauerhaften Umsetzung.

Wasserstoff – Energie der Zukunft?

Jörg Adolf, Karin Arnold, Christoph H. Balzer und Jurgen Louis

Schon seit dem 19. Jahrhundert gilt Wasserstoff als Basis einer nachhaltigen Energiezukunft. Auch wenn sich noch keine kommerzielle Nutzung etabliert hat, sind Wasserstofftechnologien in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt worden. In Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut hat Shell untersucht, welchen Beitrag Wasserstoff zu einer nachhaltigen Energieversorgung – vor allem im Verkehr – künftig leisten kann.

Service
   Heftbestellung / Abo
   Termine
   „et“ online lesen
   Shop
   Verlagsverzeichnis
   Jahresinhalte
   Mediadaten
   "et" für Autoren
   Kontakt

Energiekarriere

Das neue Karrieremagazin energiekarriere jetzt kostenlos lesen!
Energiekarriere
Online lesen
Download als PDF


Sommer-Special 2017

Intelligente Energieinfrastruktur

Jahrgangs-CD

Suche

Anzeige
Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 11/2017
Schwerpunkt: Sektorenkopplung
Netzentgelte/Umlagen: Effektive Klimapolitik erfordert eine systemische Reform
Energiewende: Welchen Beitrag kann die Gasinfrastruktur leisten?
Verkehr: Wasserstoff – Energie der Zukunft?
mehr...
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49 (02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB