Donnerstag, 22. November 2018
-   Vorschau auf die kommende Ausgabe der et

Designetz: Erster Baustein – Szenarien für 2035

D. vom Stein, J. D. Sprey, F. Erlemeyer, S. Ohrem, C. Rehtanz und A. Moser, RWTH Aachen

Im Projekt Designetz werden reale Flexibilitätsoptionen angesteuert, welche die Flexibilitätsanforderungen einer simulierten Welt mit fortgeschrittener Energiewende in 2035 erfüllen. Die erarbeiteten Konzepte zur effizienten Nutzung von Flexibilitätsoptionen und einer im Projekt zu entwickelnden Datenkaskade werden somit nicht nur simuliert, sondern auch direkt in den Demoanlagen und Verteilnetzen auf Praxistauglichkeit real erprobt. Ein erster Baustein für dieses Vorhaben ist die Szenariendefinition einer fortgeschrittenen Energiewende für das Jahr 2035.

Erkenntnisse bei der Umsetzung von Mieterstromprojekten         

M. Großklos, wissenschaftlicher Mitarbeiter, I. Behr, Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt

Mieterstrom soll Mieter durch niedrigere Strompreise an den Vorteilen der Energiewende beteiligen und zusätzliche Dachflächen für die regenerative Stromerzeugung nutzen und damit die Dekarbonisierung des Energiesystems auch in den Städten unterstützen. Doch der Ausbau geht nur sehr langsam voran. Wie Befragungen im hessischen Förderprogramm zum Mieterstrom zeigen, ist der Einstieg in Mieterstrom eine strategische Unternehmensentscheidung, die durch die Komplexität der Rechtslage erschwert wird. Soll Mieterstrom in nennenswertem Umfang umgesetzt werden, sind strukturelle Veränderungen erforderlich.
   

Bewertung von CO2-Verminderungsmaßnahmen im Pkw-Bereich

C. Bayer M. Sc., S. Pichlmaier M. Sc. und S. Fattler M. Sc., Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V., München

Die Bewertung von CO2-Verminderungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz ist stark abhängig von den Prognosen künftiger Technologiekostenentwicklungen. Besonders im motorisierten Individualverkehr wird es erst im Zuge des Weiteren Markthochlaufs alternativer Antriebe möglich sein, belastbarere Aussagen über die Kostenentwicklung und damit die CO2-Vermindungskosten einer Technologiesubstitution treffen zu können. Um die Unsicherheiten heutiger Analysen besser eingrenzen zu können, beschreibt dieser Artikel den Einfluss unterschiedlicher, antriebsstrangspezifischer Kostenentwicklungen auf die Bewertung von CO2-Verminderungsmaßnahmen. Dabei werden Entwicklungsszenarien für die Kosten von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen aufgezeigt und die Auswirkungen auf die Verminderungskosten abgeleitet.

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